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	<title> &#187; Tauschbörse</title>
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		<title>Ungeklärte Rechtsfragen zur Haftung bei unerlaubtem Filesharing</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2012/05/02/ungeklarte-rechtsfragen-zur-haftung-bei-unerlaubtem-filesharing/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Florian Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[1 BvR 2365/11]]></category>
		<category><![CDATA[21.03.2012]]></category>
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		<description><![CDATA[Dass sich Internetnutzer durch das Anbieten und Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Dateien (sog. &#8220;Filesharing&#8221;) haftbar machen, ist allgemein bekannt. Rechtlich gesehen interessanter und noch ungeklärter ist hingegen die Frage nach der Haftung eines Internetanschlussinhabers, wenn dritte Personen über dessen Internetzugang solche Rechtsverstöße begehen. Das Bundesverfassungsgericht hatte sich nun in ihrem Beschluss vom 21.März 2012 (Az. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/05/Fotolia_10051588_XS.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3492" title="Man arrested for violating copyright laws" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/05/Fotolia_10051588_XS-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass sich Internetnutzer durch das Anbieten und Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Dateien (sog. &#8220;Filesharing&#8221;) haftbar machen, ist allgemein bekannt. Rechtlich gesehen interessanter und noch ungeklärter ist hingegen die Frage nach der Haftung eines Internetanschlussinhabers, wenn dritte Personen über dessen Internetzugang solche Rechtsverstöße begehen. Das Bundesverfassungsgericht hatte sich nun in ihrem Beschluss vom 21.März 2012 (Az. <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1 BvR 2365/11" target="_blank" title="BVerfG, 21.03.2012 - 1 BvR 2365/11">1 BvR 2365/11</a>) mit einer solchen Fallkonstellation zu befassen.</strong></p>
<p>In dem vorliegenden Fall wurde ein Polizeibeamter von einem Unternehmen der Musikindustrie auf Schadensersatz in Anspruch genommen, nachdem über seinen privaten Internetzugang Musikdateien in einer Tauschbörse zum Download angeboten wurden. Tatsächlich hatte nicht der Polizeibeamte, sondern der volljährige Sohn seiner Lebensgefährtin, das unerlaubte Filesharing begangen. Nachdem dies bekannt wurde, zog das Unternehmen daraufhin den Schadensersatzanspruch gegenüber dem Polizeibeamten zurück. Fraglich blieb aber, ob dieser trotzdem für den Ersatz der Rechtsanwaltskosten, die dem Musikunternehmen durch die Abmahnung entstanden waren, in Anspruch genommen werden kann. Das Oberlandesgericht Köln hatte hierzu am 22. Juli 2011 in ihrem Urteil einen Ersatzanspruch gegenüber dem Polizeibeamten grundsätzlich bejaht (Az.:<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=6 U 208/10" target="_blank" title="OLG K&ouml;ln, 22.07.2011 - 6 U 208/10">6 U 208/10</a>). Hier müsse der Inhaber des Internetanschlusses die dritten Nutzer aufklären, dass die Teilnahme an Tauschbörsen verboten sei.</p>
<p>Das Oberlandesgericht hatte in seinem Urteil eine Revision zum Bundesgerichtshof (BGH) nicht zugelassen. Wie das Bundesverfassungsgericht nun entschied, hätte eine Revision zum BGH jedoch zugelassen werden müssen. Denn die hier einschlägige Rechtsfrage unterliege bisher keiner einheitlichen Rechtsprechung, könne sich jedoch in einer Vielzahl weiter Fälle stellen. Das Bundesverfassungsgericht macht in seinem Beschluss deutlich, dass eine Entscheidung des BGH über die Frage der Haftung eines Internetanschlussinhabers für die Rechtsverletzungen dritter Nutzer wünschenswert wäre.</p>
<p>Strikt zu trennen ist diese Konstellation, wie auch der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts klar macht, von dem &#8220;Sommer unseres Lebens&#8221;-Fall, den der BGH in einem Urteil vom 12.05.2010 zu entscheiden hatte (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I ZR 121/08" target="_blank" title="BGH, 12.05.2010 - I ZR 121/08: Haftung auf Unterlassung wegen ungesicherten W-LAN-Routers">I ZR 121/08</a>). Hier hatte der Betreiber seinen WLAN-Anschluss unzureichend vor Zugriffen Dritter geschützt. Nachdem es dann tatsächlich zu Rechtsverletzungen durch Dritte gekommen war, wurde der Betreiber des WLAN-Anschlusses auf Zahlung der Rechtsanwaltskosten in Anspruch genommen. Zu Recht, wie der BGH damals entschied. Danach hätten private Anschlussinhaber eine Pflicht zu prüfen, ob ihr WLAN-Anschluss durch angemessene Sicherungsmaßnahmen vor der Gefahr geschützt ist, von unberechtigten Dritten zur Begehung von Urheberrechtsverletzungen missbraucht zu werden.</p>
<p>In dem vorliegenden Fall ging es jedoch um die Nutzung eines Internetanschlusses mit Einwilligung des Inhabers und dementsprechend um die Frage, welche Prüf- und Instruktionspflichten für den Anschlussinhaber bestehen. Gerade hierzu ist die Rechtslage bislang durch Gerichte nicht hinreichend und einheitlich geklärt. Durch den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts ist in Zukunft wohl mit einer Klärung durch den BGH zu rechnen.</p>
<p><strong>FAZIT:</strong> Solange eine Entscheidung des BGH hierzu noch nicht ergangen ist, sollten Internetanschlussinhaber sicherheitshalber dritte Nutzer ihres Anschlusses umfassend über die Rechtswidrigkeit der Nutzung von Tauschbörsen aufklären. Hier ist generell Wachsamkeit gefragt, da auch die Frage möglicher Überwachungspflichten im Raum steht und somit eine einmalige Aufklärung alleine möglicherweise als nicht ausreichend beurteilt werden könnte. Unabhängig davon sollten WLAN-Anschlüsse immer hinreichend vor Zugriffen von unbefugten Dritten geschützt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sollten Sie Fragen zu dieser Entscheidung haben oder an einer urheberrechtlichen Beratung interessiert sein, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Florian Decker<br />
Rechtsanwalt<br />
Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht)</p>
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<p>Bildnachweis: © dundanim @ Fotolia.com</p>
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		<title>Sofort-Hilfe bei Abmahnungen wegen filesharing im Pauschal-Beratungspaket</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 12:56:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Heukrodt-Bauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
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		<description><![CDATA[Unsere Kanzlei in Mainz hat ein neues Beratungsangebot in ihr Portfolio aufgenommen:  Abmahnopfer wegen Filesharings erhalten jetzt Sofort-Hilfe im Beratungspaket zu einem Pauschalpreis von 199,00 EUR inkl. Mwst, wenn sie Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen in Tauschbörsen (zum Beispiel wegen Filmen, Musikdateien, PC-Spielen usw) erhalten haben. Im Beratungspaket enthalten ist eine individuelle, telefonische Beratung durch einen unserer auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2011/03/Fotolia_10051588_XS.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2429" title="Man arrested for violating copyright laws" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2011/03/Fotolia_10051588_XS-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Unsere Kanzlei in Mainz hat ein neues Beratungsangebot in ihr Portfolio aufgenommen:  Abmahnopfer wegen Filesharings erhalten jetzt <strong>Sofort-Hilfe im Beratungspaket zu einem Pauschalpreis von 199,00 EUR inkl. Mwst</strong>, wenn sie Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen in Tauschbörsen (zum Beispiel wegen Filmen, Musikdateien, PC-Spielen usw) erhalten haben.</p>
<p>Im Beratungspaket enthalten ist eine individuelle, telefonische Beratung durch einen unserer auf IT-Recht spezialisierten Rechtsanwälte bzw. Fachanwälte für IT-Recht. Darüber hinaus führen wir die gesamte außergerichtliche Korrespondenz mit der gegnerischen Abmahnkanzlei und prüfen und formulieren die Unterlassungserklärung, sollte diese von Ihnen abgegeben werden müssen.</p>
<p>Das Beratungsangebot gilt ausschließlich für Abmahnungen wegen des Vorwurfs der unberechtigten Verwertung urheberrechtlich geschützter Werke in Tauschbörsen im Internet. Der Ratsuchende kann die Abmahnung einfach über die Website unserer Kanzlei unter <a href="http://www.resmedia-filesharing.de">www.resmedia-filesharing.de</a> auf den Server von ResMedia Mainz hochladen.</p>
<p><strong>Weitere Einzelheiten zum Angebot: <a href="http://www.res-media.net">www.res-media.net</a></strong></p>
<p>Ihr Team von Res Media</p>
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<p>Bildnachweis: © dundanim -  Fotolia.com</p>
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		<title>Abmahnung der Rasch Rechtsanwälte</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2010/11/16/abmahnung-der-rasch-rechtsanwalte-3/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Nov 2010 14:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Welkenbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben erneut eine Abmahnung im Zusammenhang mit dem Musikalbum “Alles Rot” der Künstlergruppe Silly erhalten, die von den Rechtsanwälten Rasch aus Hamburg für die Universal Music GmbH wegen Verletzung von Urheber- und Leistungsschutzrechten ausgesprochen wird. Neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung wird Schadensersatz und der Ersatz von Abmahnkosten in Höhe von pauschal 1.200,00 EUR [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/11/Fotolia_15130827_XS3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2004" title="Fotolia_15130827_XS" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/11/Fotolia_15130827_XS3-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a></p>
<p>Wir haben erneut eine Abmahnung im Zusammenhang mit dem Musikalbum “Alles Rot” der Künstlergruppe Silly erhalten, die von den Rechtsanwälten Rasch aus Hamburg für die Universal Music GmbH wegen Verletzung von Urheber- und Leistungsschutzrechten ausgesprochen wird.</p>
<p>Neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung wird Schadensersatz und der Ersatz von Abmahnkosten in Höhe von pauschal 1.200,00 EUR verlangt.</p>
<p>Wir raten dringend davon ab, die vorgefertigte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und insbesondere die verlangten Aufwendungen ohne Beratung durch einen qualifizierten Rechtsanwalt zu zahlen.</p>
<p>Sollten Sie Hilfe benötigen, dann melden Sie sich bitte innerhalb der im Abmahnschreiben gesetzten Frist bei uns. Wir werden Ihnen gerne weiterhelfen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><strong>Res</strong><strong> Media | Kanzlei für IT- und Medienrecht</strong></p>
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<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Bildnachweis: © kebox – Fotolia.com</p>
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		<title>Abmahnung der Nümann + Lang Rechtsanwälte</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2010/11/15/abmahnung-der-numann-lang-rechtsanwalte-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 08:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Florian Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Culcha Candela]]></category>
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		<description><![CDATA[Aktuell mahnt die Kanzlei Nümann und Lang aus Karlsruhe für die Styleheads Gesellschaft für Entertainment mbh wegen Filesharings im Zusammenhang mit dem Musikstück “Move It” der Künstlergruppe Culcha Candela ab. Neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung wird Schadensersatz und der Ersatz von Abmahnkosten in Höhe von pauschal 450,00 EUR verlangt. Wir raten dringend davon ab, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/11/Fotolia_15130827_XS2.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-2001" title="Fotolia_15130827_XS" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/11/Fotolia_15130827_XS2-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a></p>
<p>Aktuell mahnt die Kanzlei Nümann und Lang aus Karlsruhe für die Styleheads Gesellschaft für Entertainment mbh wegen Filesharings im Zusammenhang mit dem Musikstück “Move It” der Künstlergruppe Culcha Candela ab.</p>
<p>Neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung wird Schadensersatz und der Ersatz von Abmahnkosten in Höhe von pauschal 450,00 EUR verlangt.</p>
<p>Wir raten dringend davon ab, die vorgefertigte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und insbesondere die verlangten Aufwendungen ohne Beratung durch einen qualifizierten Rechtsanwalt zu zahlen.</p>
<p>Sollten Sie Hilfe benötigen, dann melden Sie sich bitte innerhalb der im Abmahnschreiben gesetzten Frist bei uns. Wir werden Ihnen gerne weiterhelfen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
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<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Bildnachweis: © kebox – Fotolia.com</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Abmahnung der Rechtsanwälte Sasse &amp; Partner</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2010/11/12/abmahnung-der-rechtsanwalte-sasse-partner-2/</link>
		<comments>http://blog-it-recht.de/2010/11/12/abmahnung-der-rechtsanwalte-sasse-partner-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Nov 2010 13:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Welkenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwälte Sasse & Partner]]></category>
		<category><![CDATA[Splendid Film GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Tauschbörse]]></category>
		<category><![CDATA[The Expendables]]></category>
		<category><![CDATA[Unterlassungserklärung]]></category>
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		<description><![CDATA[Aktuell mahnen die Rechtsanwälte Sasse &#38; Partner für die Splendid Film GmbH wegen unerlaubtem Anbietens geschützter Filmwerke in Tauschbörsen im Zusammenhang mit dem Film “The Expendables” ab. Zur vergleichsweisen Beilegung der Angelegenheit wird alternativ neben der Abgabe einer Unterlassungserklärung die Zahlung von 800,00 EUR zur Abgeltung sämtlicher Forderungen angeboten. Sollten Sie eine Abmahnung der Rechtsanwälte Sasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/11/Fotolia_15130827_XS.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1992" title="Fotolia_15130827_XS" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/11/Fotolia_15130827_XS-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a></p>
<p>Aktuell mahnen die Rechtsanwälte Sasse &amp; Partner für die Splendid Film GmbH wegen unerlaubtem Anbietens geschützter Filmwerke in Tauschbörsen im Zusammenhang mit dem Film “The Expendables” ab.</p>
<p>Zur vergleichsweisen Beilegung der Angelegenheit wird alternativ neben der Abgabe einer Unterlassungserklärung die Zahlung von 800,00 EUR zur Abgeltung sämtlicher Forderungen angeboten.</p>
<p>Sollten Sie eine Abmahnung der Rechtsanwälte Sasse &amp; Partner erhalten haben, empfehlen wir dringend eine anwaltliche Beratung, um negative Folgen zu vermeiden. Sie können uns die Unterlagen gerne per Telefax oder als E-Mail-Anhang mit ihren Kontaktdaten übermitteln. Wir werden uns umgehend zurückmelden und Ihnen mitteilen, was wir für Sie tun können.</p>
<p>Sollten Sie zu diesem Thema noch Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Zur Kontaktaufnahme besuchen Sie bitte unsere Seite <a href="http://www.res-media.net/">www.res-media.net</a>.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p><strong>Res</strong><strong> Media | Kanzlei für IT- und Medienrecht</strong></p>
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<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Bildnachweis: © kebox – Fotolia.com</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Filesharing: LG Hamburg beziffert Schadensersatz in Höhe von 15.- Euro pro Musiktitel</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2010/11/03/filesharing-lg-hamburg-beziffert-schadensersatz-in-hohe-von-15-euro-pro-musiktitel/</link>
		<comments>http://blog-it-recht.de/2010/11/03/filesharing-lg-hamburg-beziffert-schadensersatz-in-hohe-von-15-euro-pro-musiktitel/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 11:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Florian Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[Haftung]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenzanalogie]]></category>
		<category><![CDATA[Schadensersatz]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Auskunftsanspruchs gemäß § 101 UrhG ist tatbestandliche Voraussetzung, dass das Urheberrecht in gewerblichem Ausmaß widerrechtlich verletzt wird. Neben der Frage, wann dieses gewerbliche Ausmaß erreicht wird (zuletzt LG Köln – 28.07.2010 – Az.: 209 O 238/10 – wir berichteten: http://blog-it-recht.de/2010/10/27/lg-koeln-%e2%80%93-upload-eines-einzigen-filmes-erreicht-bereits-gewerbliches-ausmas/), ist in der Rechtsprechung nach wie vor umstritten, in welcher Höhe ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img src="file:///C:/Users/cwe/AppData/Local/Temp/moz-screenshot.png" alt="" /><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/08/Fotolia_15130827_XS8.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1648" title="Filesharing online" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/08/Fotolia_15130827_XS8-300x220.jpg" alt="" width="200" height="146" /></a>Im Rahmen des Auskunftsanspruchs gemäß <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/101.html" target="_blank" title="&sect; 101 UrhG: Anspruch auf Auskunft">§ 101 UrhG</a> ist tatbestandliche Voraussetzung, dass das Urheberrecht in gewerblichem Ausmaß widerrechtlich verletzt wird. Neben der Frage, wann dieses gewerbliche Ausmaß erreicht wird (zuletzt LG Köln – 28.07.2010 – Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=209 O 238/10" target="_blank" title="LG K&ouml;ln, 28.07.2010 - 209 O 238/10">209 O 238/10</a> – wir berichteten: <a href="../2010/10/27/lg-koeln-%e2%80%93-upload-eines-einzigen-filmes-erreicht-bereits-gewerbliches-ausmas/">http://blog-it-recht.de/2010/10/27/lg-koeln-%e2%80%93-upload-eines-einzigen-filmes-erreicht-bereits-gewerbliches-ausmas/</a>), ist in der Rechtsprechung nach wie vor umstritten, in welcher Höhe ein angemessener Schadensersatz zu leisten ist und ob auch der Mitstörer auf Schadensersatz haftet.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Das Landgericht Hamburg geht in einer aktuellen Entscheidung (Urteil vom 8.10.2010 – Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=308 O 710/09" target="_blank" title="LG Hamburg, 08.10.2010 - 308 O 710/09">308 O 710/09</a>) davon aus, dass ein Schadensersatzbetrag in Höhe von 15,- Euro pro zugänglich gemachtem Musikstück angemessen ist.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Im Verfahren vor dem LG Hamburg hatte der Beklagte in einer Tauschbörse zwei Musiktitel über den Rechner und Internetanschluss seines Vaters &#8211; ohne dass dieser es wusste &#8211; öffentlich zugänglich gemacht, wobei es sich dabei zum Einen um „Engel“ der Gruppe „Rammstein“ und zum anderen um „Dreh dich nicht um“ vom Sänger „Marius Müller Westernhagen“ handelte. Die genannten Dateien waren auf diese Weise über die Tauschbörse gegenüber anderen Teilnehmern aufrufbar und konnten von jedermann heruntergeladen werden. Als die Rechteinhaber der ausschließlichen Tonträgerherstellerrechte auf die Musikaufnahmen in der Filesharing-Börse aufmerksam wurden, gingen sie gegen den Beklagten vor und verlangten pro unerlaubter Verwertung der Musikwerke einen Schadensersatzbetrag in Höhe von jeweils 300,- Euro.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Richter des Landgerichts Hamburg folgten zwar zunächst der Ansicht des Klägers, dass ein Schadensersatzanspruch dem Grunde nach gegen den beklagten Sohn bestehe, da dieser schuldhaft und rechtswidrig das Urheberrecht der klagenden Rechteinhaber nachweislich verletzt habe, indem er die in Frage stehenden Werke in die Tauschbörse hochgeladen habe und dadurch die Verwertungsrechte, insbesondere das Recht der öffentlichen Zugänglichmachung des Klägers gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/19a.html" target="_blank" title="&sect; 19a UrhG: Recht der &ouml;ffentlichen Zug&auml;nglichmachung">§ 19a UrhG</a>, verletze.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">In der beantragten Höhe könne der Schaden jedoch nicht zugestanden werden. Die Höhe des Schadensersatzes müsse abstrakt im Wege einer <strong>Lizenzanalogie</strong> berechnet werden. Es müsse darauf abgestellt werden, was vernünftige Parteien bei Abschluss eines fiktiven Lizenzvertrags als angemessene Lizenzgebühr für die Nutzung der Musikaufnahmen vereinbart hätten. Da jedoch für diesen Fall kein anwendbarer Tarif für die Aufnahmen bestehe, müsse die angemessene Lizenzgebühr durch das Gericht geschätzt werden. Dementsprechend müsse vorliegend berücksichtigt werden, dass die Titel <strong>bereits viele Jahre auf dem Markt seien</strong> und nur noch eine geringe Nachfrage bestehe. Außerdem könne davon ausgegangen werden, dass es aufgrund des kurzen Anbietzeitraums pro Musiktitel maximal zu 100 Downloads gekommen sei. Nach Ansicht der Hamburger Richter habe man die Schadenshöhe an der konkreten einzelnen Rechtsverletzung anhand des Alters, der Nachfrage und der Downloads des streitgegenständlichen Werks zu bemessen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Lizenzgebühr wurde daher &#8211; orientiert an dem GEMA Tarif VR-OD 5 (Nutzung von Werken im Wege des Music-on-Demand zum privaten Gebrauch) sowie an dem Einigungsvorschlag der Schiedsstelle beim Deutschen Patent- und Markenamt zwischen BITKOM und der GEMA &#8211; auf 15,- Euro pro Titel geschätzt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Schadensersatzklage gegen den Vater des Beklagten wurde im Übrigen abgewiesen. Er sei weder Täter noch Teilnehmer der Urheberrechtsverletzung. Der Beklagte sei zwar als Störer anzusehen, weil er seinem Sohn unter Verletzung von Überwachungspflichten den Internetanschluss zur Verfügung stelle. Jedoch seien dadurch gerade keine Schadenersatzpflichten begründet worden.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Bemerkenswert bleibt, dass sich das LG Hamburg im Rahmen einer Einzelfallabwägung an der dem konkreten Einzelfall zugrundeliegenden Urheberrechtsverletzung orientiert und daher keine pauschalisierte Lizenzgebühr als Maßstab annimmt, wie dies vor anderen Gerichten in der Rechtsprechung bereits häufig der Fall war.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Ein Grund mehr, eine Abmahnung der Musikindustrie nicht einfach hinzunehmen und häufig überzogene Schadensersatzforderungen anstandslos zu begleichen, sondern stattdessen die Abmahnung fachkundig überprüfen zu lassen und darauf angemessen reagieren.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Sollten Sie zu diesem Thema noch Fragen haben, stehen wir Ihnen  selbstverständlich gerne zur Verfügung. Zur Kontaktaufnahme besuchen Sie  bitte unsere Seite www.res-media.net oder wenden Sie sich direkt an  mainz@res-media.net.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">
<p>Florian Decker<br />
Rechtsanwalt<br />
und Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht)</p>
<p>—————————————————————————-<br />
res media – Kanzlei für IT-Recht und Medienrecht</p>
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<p>Dieser Beitrag wurde erstellt unter freundlicher Mitwirkung von Stud. iur. Sebastian Ehrhardt</p>
<p>Bildnachweis: © kebox – Fotolia.com</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Abmahnung der WALDORF FROMMER Rechtsanwälte</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2010/09/22/abmahnung-der-waldorf-frommer-rechtsanwalte/</link>
		<comments>http://blog-it-recht.de/2010/09/22/abmahnung-der-waldorf-frommer-rechtsanwalte/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 06:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Welkenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Bastei Lübbe GmbH & Co. KG]]></category>
		<category><![CDATA[Hörbuch “Das verlorene Symbol” von Dan Brown]]></category>
		<category><![CDATA[Tauschbörse]]></category>
		<category><![CDATA[Unterlassungserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechtsverletzung]]></category>
		<category><![CDATA[WALDORF FROMMER Rechtsanwälte]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuell mahnen die Rechtsanwälte Waldorf Frommer aus München für die Bastei Lübbe GmbH &#38; Co. KG wegen unerlaubter Verwertung geschützter Werke in sog. Tauschbörsen im Zusammenhang mit dem Hörbuch “Das verlorene Symbol” von Dan Brown ab. Neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung wird Schadensersatz in Höhe von 300,00 EUR und der Ersatz von Rechtsanwaltskosten in Höhe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/09/Fotolia_15130827_XS14.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1785" title="Fotolia_15130827_XS" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/09/Fotolia_15130827_XS14-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a></p>
<p>Aktuell mahnen die Rechtsanwälte Waldorf Frommer aus München für die Bastei Lübbe GmbH &amp; Co. KG wegen unerlaubter Verwertung geschützter Werke in sog. Tauschbörsen im Zusammenhang mit dem Hörbuch “Das verlorene Symbol” von Dan Brown ab.</p>
<p>Neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung wird Schadensersatz in Höhe von 300,00 EUR und der Ersatz von Rechtsanwaltskosten in Höhe von 506,00 EUR verlangt.</p>
<p>Sollten Sie eine Abmahnung der Rechtsanwälte Waldorf Frommer erhalten haben, empfehlen wir dringend eine anwaltliche Beratung, um negative Folgen zu vermeiden. Sie können uns die Unterlagen gerne per Telefax oder als E-Mail-Anhang mit ihren Kontaktdaten übermitteln. Wir werden uns umgehend zurückmelden und Ihnen mitteilen, was wir für Sie tun können.</p>
<p>Sollten Sie zu diesem Thema noch Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Zur Kontaktaufnahme besuchen Sie bitte unsere Seite <a href="http://www.res-media.net/">www.res-media.net</a>.</p>
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<p>Bildnachweis: © kebox – Fotolia.com</p>
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		<item>
		<title>Abmahnung der Rechtsanwälte Waldorf Frommer</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2010/09/03/abmahnung-der-rechtsanwalte-waldorf-frommer/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 10:07:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Florian Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Man 2]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwälte Waldorf Frommer]]></category>
		<category><![CDATA[Tauschbörse]]></category>
		<category><![CDATA[Tele München Fernseh GmbH + Co Produktionsgesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Unterlassungserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrechtsverletzung]]></category>

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		<description><![CDATA[Aktuell mahnen die Rechtsanwälte Waldorf Frommer aus München für die Tele München Fernseh GmbH + Co Produktionsgesellschaft wegen unerlaubter Verwertung geschützter Werke in sog. Tauschbörsen im Zusammenhang mit dem Film “Iron Man 2” ab. Neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung wird Schadensersatz in Höhe von 450,00 EUR und der Ersatz von Rechtsanwaltskosten in Höhe von 506,00 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/09/Fotolia_15130827_XS3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1701" title="Fotolia_15130827_XS" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/09/Fotolia_15130827_XS3-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Aktuell mahnen die Rechtsanwälte Waldorf Frommer aus München für die Tele München Fernseh GmbH + Co Produktionsgesellschaft wegen unerlaubter Verwertung geschützter Werke in sog. Tauschbörsen im Zusammenhang mit dem Film “Iron Man 2” ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung wird Schadensersatz in Höhe von 450,00 EUR und der Ersatz von Rechtsanwaltskosten in Höhe von 506,00 EUR verlangt.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollten Sie eine Abmahnung der Rechtsanwälte Waldorf Frommer erhalten haben, empfehlen wir dringend eine anwaltliche Beratung, um negative Folgen zu vermeiden. Sie können uns die Unterlagen gerne per Telefax oder als E-Mail-Anhang mit ihren Kontaktdaten übermitteln. Wir werden uns umgehend zurückmelden und Ihnen mitteilen, was wir für Sie tun können.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollten Sie zu diesem Thema noch Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Zur Kontaktaufnahme besuchen Sie bitte unsere Seite <a href="http://www.res-media.net/">www.res-media.net</a>.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Abmahnung der WALDORF Rechtsanwälte</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2010/08/10/abmahnung-der-waldorf-rechtsanwalte/</link>
		<comments>http://blog-it-recht.de/2010/08/10/abmahnung-der-waldorf-rechtsanwalte/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 10:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Florian Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Tauschbörse]]></category>
		<category><![CDATA[Unterlassungserklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Upload]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[WALDORF Rechtsanwälte]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben eine Abmahnung der WALDORF Rechtsanwälte aus München erhalten, die für die Sony Music Entertainment Germany GmbH ausgesprochen wird. Abgemahnt wir ein Urheberrechtsverstoß wegen des Anbietens zum Herunterladen des Musikalbums “Music for Men“ des Interpreten „Gossip“. Neben der Abgabe einer Unterlassungserklärung werden Rechtsanwaltskosten in Höhe einer 1,0 Geschäftsgebühr aus einem Gegenstandswert von 10.000,00 € [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/08/Fotolia_15130827_XS4.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1582" title="Fotolia_15130827_XS" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/08/Fotolia_15130827_XS4-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Wir haben eine Abmahnung der WALDORF Rechtsanwälte aus München erhalten, die für die Sony Music Entertainment Germany GmbH ausgesprochen wird.</p>
<p>Abgemahnt wir ein Urheberrechtsverstoß wegen des Anbietens zum Herunterladen des Musikalbums “Music for Men“ des Interpreten „Gossip“.</p>
<p>Neben der Abgabe einer Unterlassungserklärung werden Rechtsanwaltskosten in Höhe einer 1,0 Geschäftsgebühr aus einem Gegenstandswert von 10.000,00 € in Höhe von 506,00 € sowie Schadenersatzkosten in Höhe von 350,00 EUR, insgesamt 856,00 EUR geltend gemacht.</p>
<p>Wir raten dringend davon ab, die vorgefertigte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen und insbesondere die verlangten Aufwendungen ohne Beratung durch einen qualifizierten Rechtsanwalt zu zahlen.</p>
<p>Sollten Sie Hilfe benötigen, dann melden Sie sich bitte innerhalb der im Abmahnschreiben gesetzten Frist bei uns. Wir werden Ihnen gerne weiterhelfen.</p>
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<p><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/08/Fotolia_15130827_XS3.jpg"></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>OLG Schleswig: Gewerbliches Ausmaß bereits bei nur einem Musikalbum</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2010/05/07/olg-schleswig-gewerbliches-ausmas-bereits-bei-nur-einem-musikalbum/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 09:56:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Florian Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Auskunftsanspruch]]></category>
		<category><![CDATA[gewerbliches Ausmaß]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalbum]]></category>
		<category><![CDATA[p2p]]></category>
		<category><![CDATA[Tauschbörse]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Rechtsprechung bisher uneinheitlich beurteilt wird die Frage, welche Anforderungen an das Merkmal des „gewerblichen Ausmaß“ im Sinne des urheberrechtlichen Auskunftsanspruches gem. §101 UrhG zu stellen sind. Während manche Gerichte davon beispielsweise erst bei einem Wert von 3.000 EUR der heruntergeladenen Dateien (so das LG Frankenthal , Beschluss v. 15.09.2008 &#8211; Az.: 6 O [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1></h1>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/05/Neues-Bild.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1314" title="Neues Bild" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2010/05/Neues-Bild-300x220.jpg" alt="" width="196" height="149" /></a>In der Rechtsprechung bisher uneinheitlich beurteilt wird die Frage, welche Anforderungen an das Merkmal des „gewerblichen Ausmaß“ im Sinne des urheberrechtlichen Auskunftsanspruches gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/101.html" target="_blank" title="&sect; 101 UrhG: Anspruch auf Auskunft">§101 UrhG</a> zu stellen sind. Während manche Gerichte davon beispielsweise erst bei einem Wert von 3.000 EUR der heruntergeladenen Dateien (so das LG Frankenthal , Beschluss v. 15.09.2008 &#8211; Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=6 O 325/08" target="_blank" title="LG Frankenthal, 15.09.2008 - 6 O 325/08">6 O 325/08</a>) ausgehen, entschied das OLG Celle, dass ein gewerbliches Ausmaß bereits dann angenommen werden kann, wenn lediglich ein einziges Musikalbum in einer P2P-Tauschbörse angeboten wird.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Im vorliegenden Fall wurde kurz nach Veröffentlichung eines Musikalbums dieses online zum Download angeboten, obwohl der Anbietende keine entsprechenden Rechte dafür innehatte. Daraufhin wurde der Access-Provider durch die Klägerin, welche die ausschließlichen Nutzungsrechte des Musikalbums hatte, auf Auskunft in Anspruch genommen, um die Adressdaten des Rechtsverletzers zu erhalten. Der Provider verweigerte jedoch die Auskunft, da er der Ansicht war, dass ein einziges Musikalbum noch kein gewerbliches Ausmaß nach <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/101.html" target="_blank" title="&sect; 101 UrhG: Anspruch auf Auskunft">§ 101 UrhG</a> darstelle und er daher nicht zur Auskunft verpflichtet sei.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Die Richter des Oberlandesgerichtes Schleswig folgten dieser Ansicht jedoch nicht. Vielmehr verpflichteten sie den Provider, die notwendigen Informationen, Namen und Anschrift der Rechtsverletzer, an den Rechteinhaber herauszugeben. Das Tatbestandsmerkmal des gewerblichen Ausmaßes gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/101.html" target="_blank" title="&sect; 101 UrhG: Anspruch auf Auskunft">§101 UrhG</a> erfordert grundsätzlich, dass eine Rechtsverletzung von nicht unerheblicher Schwere vorliegt. Außerdem setzt die urheberrechtliche Rechtsverletzung eine erhebliche Schwere voraus, die über den rein privaten Gebrauch hinausgeht.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;">Nach Ansicht des OLG Schleswig waren diese Voraussetzungen vorliegend erfüllt, obwohl es sich nur um ein Musikalbum handelte.  Werde ein Album in der relevanten Veröffentlichungsphase mehrfach angeboten, so liege darin jedenfalls ein Verstoß im gewerblichen Ausmaß. Die Grenze des Privaten werde in diesem Fall regelmäßig überschritten, so das Gericht. Die Auskunftsverpflichtung des Access-Providers sei auch verhältnismäßig, um den Sinn der Vorschrift nicht leerlaufen zu lassen  und die Verfolgung illegal verbreiteter geschützter Werke zu ermöglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em><strong>Fazit: </strong>Eine höchstrichterliche Entscheidung des Bundesgerichtshofes, wann ein „gewerbliches Ausmaß“ im Sinne des Auskunftsanspruchs gem. <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/101.html" target="_blank" title="&sect; 101 UrhG: Anspruch auf Auskunft">§101 UrhG</a> angenommen werden kann, steht noch aus. In der Rechtsprechung besteht jedoch bereits jetzt die klare Tendenz, dieses Ausmaß nicht nur an der Anzahl der Downloads zu messen, sondern auch daran, wie aktuell dieser Download ist und welche wirtschaftliche Bedeutung dieser noch im Verkehr hat. Nach dieser Tendenz ist die Schwelle des gewerblichen Ausmaßes sehr niedrig anzusetzen.</em></p>
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<p>Florian Decker<br />
Rechtsanwalt</p>
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<p>Dieser Beitrag wurde erstellt unter freundlicher Mitwirkung von Stud. iur. Sebastian Ehrhardt</p>
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