<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title> &#187; Urheberrecht</title>
	<atom:link href="http://blog-it-recht.de/kategorie/urheberrecht/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog-it-recht.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 15:32:15 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>OLG Köln: Keine generelle Haftung des Internetanschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen durch den Ehepartner</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2012/05/21/olg-koln-keine-generelle-haftung-des-internetanschlussinhabers-fur-urheberrechtsverletzungen-durch-den-ehepartner/</link>
		<comments>http://blog-it-recht.de/2012/05/21/olg-koln-keine-generelle-haftung-des-internetanschlussinhabers-fur-urheberrechtsverletzungen-durch-den-ehepartner/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 May 2012 15:32:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Welkenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteile]]></category>
		<category><![CDATA[6 U 239/11]]></category>
		<category><![CDATA[Ehepartner]]></category>
		<category><![CDATA[Keine generelle Haftung des Internetanschlussinhabers für Urheberrechtsverletzungen durch den Ehepartner]]></category>
		<category><![CDATA[OLG Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Störerhaftung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-it-recht.de/?p=3539</guid>
		<description><![CDATA[Mit einem am Mittwoch, den 16. Mai 2012 verkündeten Urteil hat der u.a. für Urheberrechtsfragen zuständige 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln über die Frage entschieden, wann ein Internetanschlussinhaber für Urheberrechtsverletzungen haftet, die von seinem den Anschluss mitbenutzenden Ehegatten begangen wurden (Az: 6 U 239/11). In dem zur Entscheidung stehenden Fall wurde über den Internetanschluss der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><img id="nrwlogo" src="http://www.olg-koeln.nrw.de/beh_layout/beh_images_zentral/beh_logo.gif" alt="Logo: Oberlandesgericht Köln" width="166" height="50" /></p>
<p align="justify">Mit einem am Mittwoch, den 16. Mai 2012 verkündeten Urteil hat der u.a. für Urheberrechtsfragen zuständige 6. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln über die Frage entschieden, wann ein Internetanschlussinhaber für Urheberrechtsverletzungen haftet, die von seinem den Anschluss mitbenutzenden Ehegatten begangen wurden (Az: 6 U 239/11).</p>
<p align="justify">In dem zur Entscheidung stehenden Fall wurde über den Internetanschluss der beklagten Ehefrau an zwei Tagen jeweils ein Computerspiel zum Download angeboten. Die Inhaberin des Urheberrechts an diesem Spiel mahnte die Beklagte ab. Die Beklagte nahm die Abmahnung nicht hin, sondern widersprach. Im anschließenden Rechtsstreit vor dem Landgericht Köln verteidigte sich die Beklagte damit, das Spiel sei nicht von ihr selbst angeboten worden. Der Anschluss sei auch und sogar hauptsächlich von ihrem &#8211; zwischenzeitlich verstorbenen &#8211; Ehemann genutzt worden. Das Landgericht hatte der Klage stattgegeben und die Ehefrau zu Unterlassung und Schadensersatz einschließlich Erstattung der Abmahnkosten verurteilt. Auf die Berufung der Beklagten hat das Oberlandesgericht dieses Urteil aufgehoben und die Klage abgewiesen.</p>
<p align="justify">Im Prozess war zum einen die Frage streitig, wer darzulegen und ggf. zu beweisen hat, ob eine Urheberrechtsverletzung vom Anschlussinhaber selbst oder einem Dritten begangen worden ist. Hier hat der Senat die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes fortgeführt, dass zwar eine Vermutung dafür spreche, dass der Anschlussinhaber selbst der Täter gewesen sei. Lege der Inhaber jedoch &#8211; wie hier &#8211; die ernsthafte Möglichkeit eines anderen Geschehensablaufes dar, müsse der Inhaber des Urheberrechts den Beweis für die Täterschaft führen. Da die Klägerin im vorliegenden Fall keinen Beweis für die Urheberrechtsverletzung durch die beklagte Ehefrau angeboten hatte, war davon auszugehen, dass das Computerspiel von dem Ehemann zum Download angeboten worden war.</p>
<p align="justify">Somit kam es auf die zweite Frage an, nämlich ob der Anschlussinhaber auch für Urheberrechtsverletzungen haftet, die nicht von ihm selbst, sondern von einem Dritten begangen werden. Hierzu vertrat das Gericht die Auffassung, dass die bloße Überlassung der Mitnutzungsmöglichkeit an den Ehegatten noch keine Haftung auslöst. Eine solche könne allenfalls dann in Betracht kommen, wenn entweder der Anschlussinhaber Kenntnis davon hat, dass der Ehepartner den Anschluss für illegale Aktivitäten nutzt (was hier nicht der Fall war), oder wenn eine Aufsichtspflicht bestünde. Eine Prüf- und Kontrollpflicht wird angenommen, wenn Eltern ihren Anschluss durch ihre (minderjährigen) Kinder mitnutzen lassen und diese im Internet Urheberrechtsverletzungen begehen. Eine solche Überwachungspflicht bestehe aber nicht im Verhältnis zwischen Ehepartnern.</p>
<p align="justify">Der Senat hat die Revision zum Bundesgerichtshof zugelassen, da die Frage der Verantwortlichkeit von Internetanschlussinhabern für eine Verletzung von Urheberrechten durch ihre Ehepartner bisher nicht höchstrichterlich geklärt ist.</p>
<p align="justify">Quelle: Pressemitteilung des OLG Köln vom 21. Mai 2012</p>
<p align="justify">© Oberlandesgericht Köln, 2012</p>
<p align="justify">
<p>Sollten Sie zu diesem Thema Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Zur Kontaktaufnahme besuchen Sie bitte unsere Seite <a href="http://www.res-media.net/">www.res-media.net</a> oder wenden Sie sich direkt an <a href="mailto:welkenbach@res-media.net">welkenbach@res-media.net</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Christian Welkenbach<br />
Rechtsanwalt<br />
und Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht)</p>
<p>———————————————————————————————–<br />
RES MEDIA | Kanzlei für IT-Recht und Medienrecht<br />
Fischtorplatz 21 | 55116 Mainz</p>
<p>Fon 06131.144 560 | Fax 06131.144 56 20<br />
E-Mail: <a href="mailto:welkenbach@res-media.net">welkenbach@res-media.net</a><br />
Internet: www.res-media.net</p>
<p>Mainz | Mannheim<br />
———————————————————————————————–</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildnachweis: © Oberlandesgericht Köln</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-it-recht.de/2012/05/21/olg-koln-keine-generelle-haftung-des-internetanschlussinhabers-fur-urheberrechtsverletzungen-durch-den-ehepartner/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zum urheberrechtlichen Schutz von Computerprogrammen</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2012/05/14/zum-urheberrechtlichen-schutz-von-computerprogrammen/</link>
		<comments>http://blog-it-recht.de/2012/05/14/zum-urheberrechtlichen-schutz-von-computerprogrammen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Welkenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[02.05.2012]]></category>
		<category><![CDATA[91/250/EWG]]></category>
		<category><![CDATA[Computerprogramm]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[EuGH]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtshof]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Kanzlei]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Richtlinie]]></category>
		<category><![CDATA[SAS-System]]></category>
		<category><![CDATA[Union]]></category>
		<category><![CDATA[Urheber]]></category>
		<category><![CDATA[Urhebergesetz]]></category>
		<category><![CDATA[UrhG]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-it-recht.de/?p=3514</guid>
		<description><![CDATA[Dass Computerprogramme urheberrechtlichen Schutz genießen, wird in der Europäischen Union schon seit seit 1991 durch die &#8220;Richtlinie über den Rechtsschutz von Computerprogrammen&#8221; (91/250/EWG)  klar zum Ausdruck gebracht. In einem Urteil vom 02.05.2012 hat der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) nun konkretisiert, wie weit dieser Schutz im Einzelfall reicht. In dem zu beurteilenden Fall hatte das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/05/Fotolia_38797643_XS.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3516" title="code" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/05/Fotolia_38797643_XS-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass Computerprogramme urheberrechtlichen Schutz genießen, wird in der Europäischen Union schon seit seit 1991 durch die &#8220;Richtlinie über den Rechtsschutz von Computerprogrammen&#8221; (91/250/EWG)  klar zum Ausdruck gebracht. In einem Urteil vom 02.05.2012 hat der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) nun konkretisiert, wie weit dieser Schutz im Einzelfall reicht.</strong></p>
<p>In dem zu beurteilenden Fall hatte das Unternehmen WPL rechtmäßig Kopien eines bestimmten Computerprogramm-Systems (sog. &#8220;SAS-System&#8221;) erworben. Anhand dieser Kopien benutzte und untersuchte WPL die Programme, um Ihr Funktionieren zu verstehen und auf Grundlage dieser Untersuchungen ein eigenes System zu entwerfen. Dabei gab es jedoch keine Anhaltspunkte, dass WPL auch Zugang zu den Quellcodes der bezeichneten Programme gehabt und diese vervielfältigt hätte.</p>
<p>Nachdem WPL daraufhin ein eigenes System entwickelte, welches dem SAS-System sehr ähnlich war, kam es zu einem Rechtsstreit in dessen Folge der EuGH nun Stellung zu den urheberrechtlichen Problemen dieses konkreten Falles zu nehmen hatte. Der EuGH entschied nun, dass weder die Funktionalität eines Computerprogramms, noch die Programmiersprache oder das Dateiformat urheberrechtlichen Schutz genießen. Demnach seien Erwerber einer Softwarelizenz (wie hier WPL) berechtigt, das Funktionieren eines  Computerprogramms zu beobachten, zu untersuchen oder zu testen, um die einem  Programmelement zugrunde liegenden Ideen und Grundsätze zu ermitteln.</p>
<p>Dazu im Wortlaut Artikel 5 Absatz 3 der &#8220;Richtlinie über den Rechtsschutz von Computerprogrammen&#8221;:</p>
<p><em>&#8220;Die zur Verwendung einer Programmkopie berechtigte Person kann, ohne die Genehmigung des Rechtsinhabers einholen zu müssen, das Funktionieren dieses Programms beobachten, untersuchen oder testen, um die einem Programmelement zugrundeliegenden Ideen und Grundsätze zu ermitteln, wenn sie dies durch Handlungen zum Laden, Anzeigen, Ablaufen, Übertragen oder Speichern des Programms tut, zu denen sie berechtigt ist. &#8220;</em></p>
<p>Der EuGH begründet diese Einschränkung des urheberrechtlichen Schutzes mit dem andernfalls drohenden Schaden für den technischen Fortschritts. Wenn nämlich alleine die Funktionalität eines Computerprogramms geschützt wäre, könnten Monopole an den Ideen und Grundsätzen dieser Programme entstehen und dadurch die industrielle Entwicklung in Gefahr gebracht werden.</p>
<p>Anders wäre der Fall wohl zu beurteilen gewesen, wenn WPL tatsächlich Zugang zum Quellcode des Systems gehabt und diesen vervielfältigt hätte. Wenn Programmierer sich jedoch bloß die grundsätzlichen Ideen eines Computerprogramms &#8220;abgucken&#8221;, in dem sie die üblichen Funktionen dieses Programms verwenden und darauf aufbauend ein eigenes Programm entwickeln, stellt dies nach dem EuGH-Urteil keinen Urheberrechtsverstoß dar. Das gilt auch, wenn dabei für beide Programme dieselbe Programmiersprache verwendet wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sollten Sie zu diesem Thema Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Zur Kontaktaufnahme besuchen Sie bitte unsere Seite <a href="http://www.res-media.net/">www.res-media.net</a> oder wenden Sie sich direkt an <a href="mailto:welkenbach@res-media.net">welkenbach@res-media.net</a>.</p>
<p>Christian Welkenbach<br />
Rechtsanwalt<br />
und Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht)</p>
<p>———————————————————————————————–<br />
RES MEDIA | Kanzlei für IT-Recht und Medienrecht<br />
Fischtorplatz 21 | 55116 Mainz</p>
<p>Fon 06131.144 560 | Fax 06131.144 56 20<br />
E-Mail: <a href="mailto:welkenbach@res-media.net">welkenbach@res-media.net</a><br />
Internet: www.res-media.net</p>
<p>Mainz | Mannheim<br />
———————————————————————————————–</p>
<p>Bildnachweis: © vege &#8211; Fotolia.com</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-it-recht.de/2012/05/14/zum-urheberrechtlichen-schutz-von-computerprogrammen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ungeklärte Rechtsfragen zur Haftung bei unerlaubtem Filesharing</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2012/05/02/ungeklarte-rechtsfragen-zur-haftung-bei-unerlaubtem-filesharing/</link>
		<comments>http://blog-it-recht.de/2012/05/02/ungeklarte-rechtsfragen-zur-haftung-bei-unerlaubtem-filesharing/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 07:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Florian Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[1 BvR 2365/11]]></category>
		<category><![CDATA[21.03.2012]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Beschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[BVerfG]]></category>
		<category><![CDATA[Dritte]]></category>
		<category><![CDATA[Haftung]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Kanzlei]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[März]]></category>
		<category><![CDATA[Tauschbörse]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-it-recht.de/?p=3491</guid>
		<description><![CDATA[Dass sich Internetnutzer durch das Anbieten und Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Dateien (sog. &#8220;Filesharing&#8221;) haftbar machen, ist allgemein bekannt. Rechtlich gesehen interessanter und noch ungeklärter ist hingegen die Frage nach der Haftung eines Internetanschlussinhabers, wenn dritte Personen über dessen Internetzugang solche Rechtsverstöße begehen. Das Bundesverfassungsgericht hatte sich nun in ihrem Beschluss vom 21.März 2012 (Az. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/05/Fotolia_10051588_XS.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3492" title="Man arrested for violating copyright laws" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/05/Fotolia_10051588_XS-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dass sich Internetnutzer durch das Anbieten und Herunterladen von urheberrechtlich geschützten Dateien (sog. &#8220;Filesharing&#8221;) haftbar machen, ist allgemein bekannt. Rechtlich gesehen interessanter und noch ungeklärter ist hingegen die Frage nach der Haftung eines Internetanschlussinhabers, wenn dritte Personen über dessen Internetzugang solche Rechtsverstöße begehen. Das Bundesverfassungsgericht hatte sich nun in ihrem Beschluss vom 21.März 2012 (Az. <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=1 BvR 2365/11" target="_blank" title="BVerfG, 21.03.2012 - 1 BvR 2365/11">1 BvR 2365/11</a>) mit einer solchen Fallkonstellation zu befassen.</strong></p>
<p>In dem vorliegenden Fall wurde ein Polizeibeamter von einem Unternehmen der Musikindustrie auf Schadensersatz in Anspruch genommen, nachdem über seinen privaten Internetzugang Musikdateien in einer Tauschbörse zum Download angeboten wurden. Tatsächlich hatte nicht der Polizeibeamte, sondern der volljährige Sohn seiner Lebensgefährtin, das unerlaubte Filesharing begangen. Nachdem dies bekannt wurde, zog das Unternehmen daraufhin den Schadensersatzanspruch gegenüber dem Polizeibeamten zurück. Fraglich blieb aber, ob dieser trotzdem für den Ersatz der Rechtsanwaltskosten, die dem Musikunternehmen durch die Abmahnung entstanden waren, in Anspruch genommen werden kann. Das Oberlandesgericht Köln hatte hierzu am 22. Juli 2011 in ihrem Urteil einen Ersatzanspruch gegenüber dem Polizeibeamten grundsätzlich bejaht (Az.:<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=6 U 208/10" target="_blank" title="OLG K&ouml;ln, 22.07.2011 - 6 U 208/10">6 U 208/10</a>). Hier müsse der Inhaber des Internetanschlusses die dritten Nutzer aufklären, dass die Teilnahme an Tauschbörsen verboten sei.</p>
<p>Das Oberlandesgericht hatte in seinem Urteil eine Revision zum Bundesgerichtshof (BGH) nicht zugelassen. Wie das Bundesverfassungsgericht nun entschied, hätte eine Revision zum BGH jedoch zugelassen werden müssen. Denn die hier einschlägige Rechtsfrage unterliege bisher keiner einheitlichen Rechtsprechung, könne sich jedoch in einer Vielzahl weiter Fälle stellen. Das Bundesverfassungsgericht macht in seinem Beschluss deutlich, dass eine Entscheidung des BGH über die Frage der Haftung eines Internetanschlussinhabers für die Rechtsverletzungen dritter Nutzer wünschenswert wäre.</p>
<p>Strikt zu trennen ist diese Konstellation, wie auch der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts klar macht, von dem &#8220;Sommer unseres Lebens&#8221;-Fall, den der BGH in einem Urteil vom 12.05.2010 zu entscheiden hatte (Az.: <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=I ZR 121/08" target="_blank" title="BGH, 12.05.2010 - I ZR 121/08: Haftung auf Unterlassung wegen ungesicherten W-LAN-Routers">I ZR 121/08</a>). Hier hatte der Betreiber seinen WLAN-Anschluss unzureichend vor Zugriffen Dritter geschützt. Nachdem es dann tatsächlich zu Rechtsverletzungen durch Dritte gekommen war, wurde der Betreiber des WLAN-Anschlusses auf Zahlung der Rechtsanwaltskosten in Anspruch genommen. Zu Recht, wie der BGH damals entschied. Danach hätten private Anschlussinhaber eine Pflicht zu prüfen, ob ihr WLAN-Anschluss durch angemessene Sicherungsmaßnahmen vor der Gefahr geschützt ist, von unberechtigten Dritten zur Begehung von Urheberrechtsverletzungen missbraucht zu werden.</p>
<p>In dem vorliegenden Fall ging es jedoch um die Nutzung eines Internetanschlusses mit Einwilligung des Inhabers und dementsprechend um die Frage, welche Prüf- und Instruktionspflichten für den Anschlussinhaber bestehen. Gerade hierzu ist die Rechtslage bislang durch Gerichte nicht hinreichend und einheitlich geklärt. Durch den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts ist in Zukunft wohl mit einer Klärung durch den BGH zu rechnen.</p>
<p><strong>FAZIT:</strong> Solange eine Entscheidung des BGH hierzu noch nicht ergangen ist, sollten Internetanschlussinhaber sicherheitshalber dritte Nutzer ihres Anschlusses umfassend über die Rechtswidrigkeit der Nutzung von Tauschbörsen aufklären. Hier ist generell Wachsamkeit gefragt, da auch die Frage möglicher Überwachungspflichten im Raum steht und somit eine einmalige Aufklärung alleine möglicherweise als nicht ausreichend beurteilt werden könnte. Unabhängig davon sollten WLAN-Anschlüsse immer hinreichend vor Zugriffen von unbefugten Dritten geschützt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sollten Sie Fragen zu dieser Entscheidung haben oder an einer urheberrechtlichen Beratung interessiert sein, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Florian Decker<br />
Rechtsanwalt<br />
Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht)</p>
<p>———————————————————————————–<br />
<strong>Res Media | Kanzlei für IT- und Medienrecht</strong><br />
Fischtorplatz 21 | 55116 Mainz<br />
Fon 06131.144 560 | Fax 06131.144 56 20<br />
E-Mail: <a href="mailto:decker@res-media.net">decker@res-media.net</a> Internet: <a href="http://www.res-media.net/">www.res-media.net</a></p>
<p>Mainz | Mannheim<br />
———————————————————————————–</p>
<p>Bildnachweis: © dundanim @ Fotolia.com</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-it-recht.de/2012/05/02/ungeklarte-rechtsfragen-zur-haftung-bei-unerlaubtem-filesharing/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Urteil des Landgerichts Hamburg zu Urheberrechtsverletzungen bei You Tube</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2012/04/23/urteil-des-landgerichts-hamburg-zu-urheberrechtsverletzungen-bei-you-tube/</link>
		<comments>http://blog-it-recht.de/2012/04/23/urteil-des-landgerichts-hamburg-zu-urheberrechtsverletzungen-bei-you-tube/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 08:31:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Florian Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[20. April 2012]]></category>
		<category><![CDATA[Az. 312 O 461/10]]></category>
		<category><![CDATA[GEMA]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Kanzlei]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht]]></category>
		<category><![CDATA[LG]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>
		<category><![CDATA[You Tube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-it-recht.de/?p=3472</guid>
		<description><![CDATA[Der Betreiber eines Videoportals wie &#8220;YouTube&#8221; haftet für Urheberrechtsverletzungen durch von Nutzern hochgeladene Videos nur dann, wenn er in Kenntnis der Rechtsverletzung gegen bestimmte Verhaltens- und Kontrollpflichten verstößt. Das hat heute das Landgericht Hamburg in einem Rechtsstreit zwischen der Verwertungsgesellschaft GEMA und dem Videoportal YouTube entschieden. Erst nach einem Hinweis auf eine Urheberrechtsverletzung trifft den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/04/Fotolia_16457812_XS.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3474" title="Fotolia_16457812_XS" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/04/Fotolia_16457812_XS-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Betreiber eines Videoportals wie &#8220;YouTube&#8221; haftet für Urheberrechtsverletzungen durch von Nutzern hochgeladene Videos nur dann, wenn er in Kenntnis der Rechtsverletzung gegen bestimmte Verhaltens- und Kontrollpflichten verstößt. Das hat heute das Landgericht Hamburg in einem Rechtsstreit zwischen der Verwertungsgesellschaft GEMA und dem Videoportal YouTube entschieden.</p>
<p>Erst nach einem Hinweis auf eine Urheberrechtsverletzung trifft den Portalbetreiber die Pflicht, das betroffene Video unverzüglich zu sperren und im zumutbaren Rahmen geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um erneuten Rechtsverletzungen vorzubeugen. Eine Verpflichtung zur Kontrolle sämtlicher auf die Plattform bereits hochgeladenen Videoclips besteht dagegen nicht.</p>
<p>Die GEMA wollte mit ihrer Klage erreichen, dass der beklagten Betreiberin des Internet-Videoportals &#8220;YouTube&#8221; verboten wird, weiterhin zwölf Musikwerke, an denen die GEMA die Rechte wahrnimmt, via &#8220;YouTube&#8221; in Deutschland zugänglich zu machen. Die Beklagte lehnte eine Unterlassungsverpflichtung ab, da sie für etwaige Urheberrechtsverletzungen nicht hafte. Zum einen stelle sie ihre Videoplattform lediglich den Nutzern zur Verfügung und habe die fraglichen Videos weder selbst erstellt noch hochgeladen. Zum anderen habe sie alle ihr zumutbaren Maßnahmen ergriffen, um Urheberrechtsverletzungen zu begegnen.</p>
<p>Die zuständige Urheberrechtskammer hat die Beklagte hinsichtlich sieben der zwölf streitbefangenen Musikwerke zur Unterlassung verurteilt und die Klage im Übrigen abgewiesen. Entgegen der Argumentation der Klägerin hat das Gericht jedoch eine sog. &#8220;Täterhaftung&#8221; der Beklagten hinsichtlich der Urheberrechtsverletzungen verneint und lediglich eine sog. &#8220;Störerhaftung&#8221; angenommen. Da die Beklagte die urheberrechtsverletzenden Videos weder selbst hochgeladen habe, noch sich deren Inhalte zu eigen gemacht habe, hafte sie nicht als Täterin. Allerdings habe sie durch das Bereitstellen und den Betrieb der Videoplattform einen Beitrag zu den Rechtsverletzungen geleistet. Aufgrund dieses Beitrags träfen die Beklagte Verhaltens- und Kontrollpflichten. Diese habe sie verletzt und sei deshalb der Klägerin als &#8220;Störerin&#8221; zur Unterlassung verpflichtet.</p>
<p>So habe die Beklagte im Umfang der Verurteilung gegen die Pflicht verstoßen, die betroffenen Videoclips unverzüglich zu sperren, nachdem sie von der Klägerin über die Urheberrechtsverletzungen informiert worden war. Hinsichtlich der fraglichen sieben Videos sei eine Sperre erst gut eineinhalb Monate nach der Benachrichtigung durch die Klägerin erfolgt. Bei einem solchen Zeitraum könne von einem unverzüglichen Handeln nicht mehr gesprochen werden.</p>
<p>Zu der Frage, welche weiteren Prüfungs- und Kontrollpflichten die Beklagte treffen, hat das Gericht auf die Notwendigkeit einer Verhältnismäßigkeitsprüfung hingewiesen, bei der die betroffenen Interessen und rechtlichen Wertungen gegeneinander abzuwägen seien. Der Beklagten dürften danach keine Anforderungen auferlegt werden, die ihre grundsätzlich zulässige Tätigkeit unverhältnismäßig erschwerten. Zuzumuten sei ihr jedoch, nach Erhalt eines Hinweises auf eine Urheberrechtsverletzung durch den Einsatz einer Software künftige Uploads zu verhindern, die eine mit der gemeldeten Musikaufnahme übereinstimmende Aufnahme enthielten. Eine dazu geeignete Software stehe der Beklagten in Form des von ihr entwickelten Content-ID-Programms zur Verfügung. Die Beklagte müsse besagtes Programm aber selbst anwenden und könne die Anwendung nicht, wie von ihr vertreten, den Rechteinhabern überlassen. Dagegen sei die Beklagte nicht verpflichtet, ihren gesamten Datenbestand mittels des Content-ID-Programms auf Urheberrechtsverletzungen zu durchsuchen. Die Prüfungs- und Kontrollpflichten einer als Störer in Anspruch genommenen Person begönnen immer erst ab Kenntnis von einer konkreten Rechtsverletzung. Eine Verpflichtung zur Vorsorge gelte daher nur für die Zukunft.</p>
<p>Um die Anzahl der von der Software der Beklagten nicht erfassten Rechtsverletzungen zu reduzieren, sei die Beklagte außerdem verpflichtet, einen Wortfilter zu installieren. Der Wortfilter solle neu eingestellte Videos herausfiltern, deren Titel sowohl den Titel als auch den Interpreten der in einem Video beanstandeten Musikaufnahme enthält. Dies sei notwendig, weil mit dem Content-ID-Programm nur Tonaufnahmen identifiziert würden, die mit der gespeicherten Referenzaufnahme identisch seien. Abweichende Aufnahmen (z.B. Live-Darbietung statt Studioaufnahme) erkenne die Software nicht.</p>
<p>Hinsichtlich fünf der zwölf von der Klägerin benannten Musikwerke ist nicht ersichtlich, dass es nach dem Hinweis der Klägerin an die Beklagte auf die Rechtsverletzungen noch zu weiteren Uploads gekommen ist. Damit konnte nicht festgestellt werden, dass die Pflichtverletzung der Beklagten für weitere Rechtsverletzungen ursächlich geworden ist, und entsprechend war die Klage hinsichtlich dieser Musikwerke abzuweisen.</p>
<p>Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Sofern gegen die Entscheidung Berufung eingelegt werden sollte, wäre hierfür das Hanseatische Oberlandesgericht zuständig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Landgericht Hamburg, Urteil vom 20. April 2012 (Az. <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=312 O 461/10" target="_blank" title="LG Hamburg, 20.04.2012 - 310 O 461/10">312 O 461/10</a>)</p>
<p>Quelle: Pressemitteilung des Landgerichts Hamburg</p>
<p><a href="http://justiz.hamburg.de/presseerklaerungen/3384912/pressemeldung-2012-04-20-olg-01.html">http://justiz.hamburg.de/presseerklaerungen/3384912/pressemeldung-2012-04-20-olg-01.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sollten Sie Fragen zu dieser Entscheidung haben oder an einer urheberrechtlichen Beratung interessiert sein, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Florian Decker<br />
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht)</p>
<p>———————————————————————————–<br />
<strong>Res Media | Kanzlei für IT- und Medienrecht</strong><br />
Fischtorplatz 21 | 55116 Mainz<br />
Fon 06131.144 560 | Fax 06131.144 56 20<br />
E-Mail: <a href="mailto:decker@res-media.net">decker@res-media.net</a> Internet: <a href="http://www.res-media.net">www.res-media.net</a></p>
<p>Mainz | Mannheim<br />
———————————————————————————–</p>
<p>Bildnachweis: © virtua73 @ Fotolia.com</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-it-recht.de/2012/04/23/urteil-des-landgerichts-hamburg-zu-urheberrechtsverletzungen-bei-you-tube/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pro und Contra Abmahnwahn: Rechtsanwalt Florian Decker in der Zeit gegen urheberrechtliche Abmahnungen</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2012/03/23/pro-und-contra-abmahnwahn-rechtsanwalt-florian-decker-in-der-zeit-gegen-urheberrechtliche-abmahnungen/</link>
		<comments>http://blog-it-recht.de/2012/03/23/pro-und-contra-abmahnwahn-rechtsanwalt-florian-decker-in-der-zeit-gegen-urheberrechtliche-abmahnungen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 11:13:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Florian Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnwahn]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnwelle]]></category>
		<category><![CDATA[Bilderklau]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Kanzlei]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Musikklau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-it-recht.de/?p=3440</guid>
		<description><![CDATA[Im Kampf gegen Raubkopierer verschicken Anwaltskanzleien im großen Stil Abmahnungen und fordern hohe Summen von Internetnutzern. Rechtsanwalt Florian Decker streitet sich in der Ausgabe der Zeit vom 22. März 2012 mit einem abmahnenden Kollegen darüber, ob sich das Urheberrecht auf diese Weise wirklich schützen lässt. Rechtsanwalt Decker bezieht Stellung gegen die Abmahnindustrie mancher Kanzleien und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/03/Fotolia_7444811_XS.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3441" title="Fotolia_7444811_XS" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/03/Fotolia_7444811_XS-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Kampf gegen Raubkopierer verschicken Anwaltskanzleien im großen Stil Abmahnungen und fordern hohe Summen von Internetnutzern. Rechtsanwalt Florian Decker streitet sich in der <strong>Ausgabe der Zeit vom 22. März 2012</strong> mit einem abmahnenden Kollegen darüber, ob sich das Urheberrecht auf diese Weise wirklich schützen lässt.</p>
<p>Rechtsanwalt Decker bezieht Stellung gegen die Abmahnindustrie mancher Kanzleien und hält die geltend gemachten Forderungen für überzogen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Den Artikel im pdf-Format finden Sie hier:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.res-media.net/fileadmin/Dateien/Zeit_2012_13_0029.pdf" target="_blank">http://www.res-media.net/fileadmin/Dateien/Zeit_2012_13_0029.pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>———————————————————————————————–—–</p>
<p>RES MEDIA | Kanzlei für IT-Recht und Medienrecht<br />
Fischtorplatz 21 | 55116 Mainz<br />
Fon 06131.144 560 | Fax 06131.144 56 20<br />
E-Mail: decker@res-media.net | Internet: <a href="http://www.res-media.net/">www.res-media.net</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildnachweis: © WoGi &#8211; Fotolia.com</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-it-recht.de/2012/03/23/pro-und-contra-abmahnwahn-rechtsanwalt-florian-decker-in-der-zeit-gegen-urheberrechtliche-abmahnungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zum Leistungsschutzrecht für Presseverleger im Internet</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2012/03/08/zum_leistungsschutzrecht_fuer_presseverleger_im_internet/</link>
		<comments>http://blog-it-recht.de/2012/03/08/zum_leistungsschutzrecht_fuer_presseverleger_im_internet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 14:23:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Niklas Plutte</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA["Lex Google"]]></category>
		<category><![CDATA[Argumente]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Presseverleger]]></category>
		<category><![CDATA[Probleme]]></category>
		<category><![CDATA[Protokoll Koalitionsausschuss]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenbetreiber]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Verleger]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-it-recht.de/?p=3379</guid>
		<description><![CDATA[Nach langjährigen Bemühungen der Verlagsbranche hat sich der Koalitionsausschuss der Bundesregierung am 05. März 2012 darauf geeinigt, im Rahmen des dritten Korbs der Reform des Urheberrechts ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger im Internet einzuführen. Stellvertretend für die Forderung der Verleger dürfte das Statement des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) gestanden haben, wonach „täglich in deutschen Zeitungs- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/03/Fotolia_4230147_XS.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3380" title="search like google" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/03/Fotolia_4230147_XS-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Nach langjährigen Bemühungen der Verlagsbranche hat sich der Koalitionsausschuss der Bundesregierung am 05. März 2012 darauf geeinigt, im Rahmen des dritten Korbs der Reform des Urheberrechts ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger im Internet einzuführen.</p>
<p style="text-align: justify;">Stellvertretend für die Forderung der Verleger dürfte das Statement des <a href="http://www.vdz.de/" target="_blank">Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ)</a> gestanden haben, wonach „<em>täglich in deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen Tausende aufwendig produzierte Artikel entstehen, die im Internetzeitalter aber in Sekundenschnelle von Dritten ausschnittsweise oder komplett übernommen, verwertet und vermarktet werden können. Dieser kommerziellen Nutzung stehen die Verlage schutzlos gegenüber, denn sie besitzen im Gegensatz zu anderen Werkmittlern wie der Film- und Musikindustrie heute kein Eigentumsrecht an den Früchten ihrer Arbeit.</em>“</p>
<p style="text-align: justify;">Vorbild des Leistungsschutzrechts für Presseverleger im Internet waren die bereits seit längerem im Urhebergesetz geregelten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verwandte_Schutzrechte" target="_blank">Leistungsschutzrechte für ausgewählte Branchen</a> wie die Hersteller von Tonträgern, Filmen oder Datenbanken. Die Sonderrechte waren eingeführt worden, weil die Produkte dieser Branchen (Film- &amp; Tonträger, Datenbanken etc.) nur mit erheblichem finanziellem Aufwand erstellt werden können, mangels „individueller Gestaltung“ aber nicht als urheberrechtlich schutzfähige Werke angesehen werden. Da sie auf der anderen Seite mit geringem Aufwand und häufig ohne Qualitätsverlust vervielfältigt werden können, verfolgen die Leistungsschutzrechte nach der gesetzgeberischen Vorstellung vor allem den Zweck, den Herstellern einen finanziellen Ausgleich für ihre Aufwendungen zukommen zu lassen, der nach normalen urheberrechtlichen Maßstäben nicht möglich ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Motive dieses Investitionsschutzes waren schon in Bezug auf die älteren Leistungsschutzrechte nicht ohne Kritik geblieben. Die Verlage scheinen sich aber nun durchgesetzt zu habe. Im <a href="http://docs.dpaq.de/353-koalitionsrundenergebnisse.pdf" target="_blank">Protokoll des Koalitionsausschusses</a> heißt es dazu wörtlich:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>„Im Koalitionsvertrag ist vereinbart, dass Verlage im Online-Bereich nicht schlechter gestellt sein sollen als andere Werkvermittler. Deshalb sollen Hersteller von Presseerzeugnissen ein eigenes Leistungsschutzrecht für die redaktionell-technische Festlegung journalistischer Beiträge oder kleiner Teile hiervon erhalten. Gewerbliche Anbieter im Netz, wie Suchmaschinenbetreiber und News-Aggregatoren, sollen künftig für die Verbreitung von Presseerzeugnissen (wie Zeitungsartikel) im Internet ein Entgelt an die Verlage zahlen. Damit werden die Presseverlage an den Gewinnen gewerblicher Internet-Dienste beteiligt, die diese – mit der bisher unentgeltlichen – Nutzung der Verlagserzeugnisse erzielen. Auch die Urheber sollen eine angemessene finanzielle Beteiligung an der Verwertung des Leistungsschutzrechts erhalten. Einzug und Verteilung der Entgelte soll über eine Verwertungsgesellschaft erfolgen. Die Schutzdauer soll ein Jahr betragen. Die private Nutzung von Presseerzeugnissen im Internet wird nicht vergütungspflichtig, normale User werden also nicht betroffen sein. In der gewerblichen Wirtschaft bleiben das Lesen am Bildschirm, das Speichern und der Ausdruck von Presseerzeugnissen kostenfrei.“</em></p>
<p style="text-align: justify;">Verständlicherweise begrüßt die Verlagsbranche die Pläne der Bundesregierung zur Einführung eines Leistungsschutzrechts für Presseverleger im Internet ganz überwiegend, auch wenn nicht alle Forderungen erfüllt wurden. Insbesondere gewerbliche Nutzer von Zeitungswebsites sollen für das Lesen von Inhalten weiterhin nichts zahlen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Heftiger Widerstand gegen die wirtschaftlich motivierten Interessen der Verlage kommt sowohl von privater als auch gewerblicher Seite, vor allem durch die Netzcommunity. Die Argumente gegen das geplante Gesetz, von vielen bereits als „Lex Google“ bezeichnet, sind vielfältig und reichen vom bedroht gesehenen Interesse der Bevölkerung an einem möglichst ungehinderten, freien und kostenlosen Zugang zu Informationen bis hin zu praktischen Zweifeln, welche Leistungen wie abgerechnet werden sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">In der ausufernden Debatte verliert man schnell den Überblick. Anhänger beider Seiten haben daher dankenswerterweise die wichtigsten Pro- und Contra Argumente aufbereitet, so etwa die <a href="http://leistungsschutzrecht.info/argumente" target="_blank">Initiative gegen ein Leistungsschutzrecht (IGEL)</a>, die z.B. von <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,788810,00.html" target="_blank">Google </a>und der <a href="http://is.gd/j1cDK" target="_blank">Piratenpartei Deutschland</a> unterstützt wird. Auf Verlegerseite nimmt der <a href="http://www.bdzv.de/recht-und-politik/leistungsschutzrecht-verlage/leistungsschutzrecht-fakten/" target="_blank">Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger</a> Stellung. Wer sich eingehender mit den politischen und wirtschaftlichen Hintergründen, Motiven und Risiken auseinandersetzen will, wird sicherlich bei <a href="http://carta.info/" target="_blank">CARTA </a>fündig werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Einig sind beide Seiten sich nur, dass zahlreiche wichtige Details noch offen sind. Unklar ist etwa, wie das neue Leistungsschutzrecht technisch und organisatorisch umgesetzt werden soll. Im sich laufend entwickelnden und neu erfindenden Internet erscheint die Vorstellung von Verwertungsgesellschaften analog GEMA oder VG Wort dabei seltsam rückständig und sperrig.</p>
<p style="text-align: justify;">Fraglich ist auch, wie und wo die Grenze zwischen privaten und gewerblichen Angeboten gezogen werden soll, was im Internet traditionell Schwierigkeiten hervorruft (vgl. die Abgrenzungsproblematik zwischen privaten und gewerblichen Verkäufen auf Onlinehandelsplattformen wie eBay). Konkret stellt sich die Frage beispielsweise bei einem Blog, auf dem neben privatem Content auch Werbung für Dritte geschaltet wird. Will man die Einzelfallgerechtigkeit als heilige Kuh des deutschen Rechts nicht opfern, dürfte man voraussichtlich kaum an einer differenzierten Betrachtung der einzelnen Angebote vorbeikommen. Für die Betroffenen Betreiber hätte dies jedoch erhebliche Rechtsunsicherheit zur Folge.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir werden die Diskussion für Sie verfolgen. Informationen zur weiteren Entwicklung finden Sie wie gewohnt in diesem Blog.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollten Sie zu diesem Thema Fragen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Zur Kontaktaufnahme besuchen Sie bitte unsere Seite www.res-media.net oder wenden Sie sich direkt an plutte@res-media.net.</p>
<p>Niklas Plutte<br />
Rechtsanwalt<br />
———————————————————————————————–—–<br />
RES MEDIA | Kanzlei für IT-Recht und Medienrecht<br />
Fischtorplatz 21 | 55116 Mainz<br />
Fon 06131.144 560 | Fax 06131.144 56 20<br />
E-Mail: plutte@res-media.net<br />
Internet: www.res-media.net<br />
Bildnachweis: © jph – Fotolia.com</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-it-recht.de/2012/03/08/zum_leistungsschutzrecht_fuer_presseverleger_im_internet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>EuGH, Urteil vom 16.02.2012, Rechtssache C-360/10: Kein Filtersystem auf Social Network Plattformen</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2012/02/16/eugh-urteil-vom-16-02-2012-rechtssache-c-36010-kein-filtersystem-auf-social-network-plattformen/</link>
		<comments>http://blog-it-recht.de/2012/02/16/eugh-urteil-vom-16-02-2012-rechtssache-c-36010-kein-filtersystem-auf-social-network-plattformen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 10:54:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Welkenbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[C-360/10]]></category>
		<category><![CDATA[EuGH]]></category>
		<category><![CDATA[Filtersystem]]></category>
		<category><![CDATA[netlog]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-it-recht.de/?p=3251</guid>
		<description><![CDATA[Der Betreiber eines sozialen Netzwerks im Internet kann nicht gezwungen werden, ein generelles, alle Nutzer dieses Netzwerks erfassendes Filtersystem einzurichten, um die unzulässige Nutzung musikalischer und audiovisueller Werke zu verhindern. Eine solche Pflicht würde sowohl gegen das Verbot verstoßen, einem solchen Anbieter eine allgemeine Überwachungspflicht aufzuerlegen, als auch das Erfordernis nicht beachten, ein angemessenes Gleichgewicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img src="data:image/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAIQAAACpCAIAAABlFAIYAAAgAElEQVR4nO19eTSU7/v/ffwxZ47jnDFjGctI9l1jLGMZ+56dEi2WUoRGkSUkFVokQr1VJIczHd5xSkmhCKVIJKGylCLru7TKMs/vj/v7fj7zGftS6vPr9ZdnPMv9PK/nue/rvu7rel0A+YNfBmClG7BUdHZ2WllZ0Wg0Q0PDgoKClW7OkvDbk1FdXQ0AoNFoAIBdu3atdHOWhN+eDAaDQSAQ3rx5o6ur6+rqutLNWRJ+ezJCQ0MlJCTGx8c9PT01NDQmJiZWukWLx29Pxq5duxQUFBAE2bdvn4SExNevX1e6RYvHb0+Gq6srjUZDEOTw4cOioqL/vH+/0i1aPH5vMiYnJ6lUqru7O4IgWVlZvLy8bW1tK92oxeP3JuP79+8yMjJBQUEIgty9exeDwVRVVa10oxaP35uMr1+/SktLh4aGIghSX18PALh9+/ZKN2rx+L3JGBwcXL169ZEjRxAEefLkCQaDuX79+ko3avH4vcloaWnh5eXNyclBEKSjo4OPjy8rK2ulG7V4/N5kPHz4EIvFlpWVIQjy4cMHcXHxgwcPrnSjFo/fm4yKigoAwMOHDxEEGRsbk5eXp9PpK92oxeP3JqO8vBwAUFtbCzcpFMq2bdtWtklLwe9NRllZGQCgrq4Obv4hYyWRn5+Pw+Gam5vhJoVC2bp168o2aSn4vcnIzc3l4eF5+fIl3KTRaM7OzivbpKXg9ybjxIkTRCKxu7sbbq5du3bdunUr26Sl4PcmIzo6WkpK6vPnz3DT0tLS0tKSyWSubKsWjd+bjEOHDklKSqJkeHh4qKmpjY+Pr2yrFo3fm4zdu3dLSEh8+fIFbgYEBKirq/8hY2Xg7+8PV5bGxsYQBNmzZ4+mpuZKN2rx+I3J+Of9e2dnZxwO5+DgQKFQLCwsJCUl5eXlOzo6Vrppi8QvTcbIyAjbyt3Y2Njz58+zs7NdXFxERUXxeDyZTHZ2dj5w4ICPj4+2traAgACRSDQzM4uPj6+rq/v06RPr4V+/fh0YGPi5N7EA/NJkvH792tjY2Nraeu/evT4+Pra2tvLy8ry8vDw8PHp6ejExMfX19WyHdHd3p6enOzo6rlq1CoPBSEpKGhkZeXp6BgYGenh4qKioFBYWrsi9zAe/NBkIgpw6dQoAgMPhHB0d6XR6VFRUUVFRf38//C+TyWxpaXnw4EFVVVVNTc3jx4/RT2F0dPThw4cnTpzYs2ePp6enjIwMAMDS0nJ0dHTl7mYO/OpkTE5O7ty5k4uL6+DBg11dXf+8f//69euKiooDBw5YWFjIy8vj8XgAAC8vLycnJwBASkpKU1OTTqfn5ua2t7cPDQ29e/cuPz9fQkJCRUUFnR7+mvjVyUAQZHx8PCoqikgkcnBwEIlELBaLx+Pl5eXd3NwUFBQkJSVramqam5sfPXrk5eXFycnp4eGhrq4uJCQEAODn58fj8Tgcbt26da9evVrpW5kDvwEZEK9fv75582Z+fn5paWljY+O3b98QBKHT6crKyug+cXFxEhISTCZzcnKyq6urvLy8oKDg6pWrT548WbmGLwArQ0Z3d3dubu7Sz7Nz505FRUV089ChQ+Li4uiE/LfDypDh6enJwcHR0tKyxPP4+PiwkhEaGvqHjIUhMzOTTCZ7e3ubmJhMdV0MDg6+fv361atXr169evfu3eyxs2xfBp1OFxMTm4WMycnJvr4+ePLXr18PDg7+Ul7Fn03Gy5cv5eXlYQiBpaVlUFBQZWXluXPntm3bZmZmRqVSRUVFeXh4CAQCgUAQEhKiUCi2trbJycnThgqyfRl0Ol1BQWGq8frixYuUlBQ7OztVVVVhYWF4ch4eHlFRUQ0NDVNT061bt547d66srGxlza2fTYaNjY2NjU1RUZGvr6+cnBwAQFBQkEQi0Wg0Ozu7kJCQ9PT0rKys7Ozs7OzsixcvhoSEGBgYEIlEAoHg7u7e3t7OejYfHx8lJSV0k06na2hosH5tHR0dnp6ePDw8/Pz8BgYGwcHBFy9ehCfPyspKT08PDQ21s7Oj0WgkEgnO3qlU6o4dOxgMxvPnz3+yz/EnkdHb23uj6IabmxsAgEAg8PPzq6qq+vj4MBiM5ubmDx8+zH744ODgyZMnV69eTSQSr165iv7u4+MjLy+PdmV0Op3Va3ut8JqgoOCqVavi4+Pn9IKMjIw8e/YsKytr+/bt6urqfHx8RCJRVVWVTqdfK7zW09OzhLufL34gGV+/fm1oaEhISDA3NyeRSDgcTlFRMSAgID8/n7U3GBsb6+joKC0tPX/+vIeHh5OTk6Wlpb6+voGBgZWVlYuLy9mzZzs7OxEEGRgYsLW15ePjQ0f+gIAAcXFxdNbNSsaLFy+IRKK1tTWcrnd1dZ07d87FxcXa2trQ0FBfX9/S0tLJycnd3T0lJaW4uLijowO6fiF6enry8/N9fHwUFBRwOByJRDI3Nz9x4kR9ff2PyzpYZjImJyc7Ojpyc3M9PT0VFBTweLyIiIiVlVVaWhq6Uo0gSF9fX1lZWXR0tJWVlaSkpLCwMAAAZoOZmJjs3LkzLCwsJCTExcVFW1sbAKCnpwdHguHhYWFhYRjpjExZXPL29kYXl/bv3y8oKDg4OIggyPfv3w0NDQEA2traGzZsCAkJCQsL8/X1NTY2plKp4uLiWCxWUFBQQkJi7dq1Bw4cKC0t7e3tRVvb3t5+7tw5a2trERERbm5uBQUFDw8POMOfnJxcxqc3NxmTk5MfPnyYxar59OnTkydPGAyGj4+PpqYmkUjE4/EaGhr79u2rrKxEX7eOjo68vDxfX19NTU1BQUEMBiMnJ2djYxMbG1tcXJyZmSkuLp6dnT31/Obm5gYGBugmmUxG08XYyICZlrCpnp6erMOJiYmJkZHRtO3//PlzW1vb1StX4+LibG1t5eTkMBiMgIAAlUrduXNnbm4u+hqNjY1VV1dHRERQqVQ8Hk8kEjU1Nb29vRkMRmNjI5uHmBUTExMfPnyYk7l5kfHgwYPAwEBfX9+DBw+mp6fn5eUlJCRERkb6+fmZmprKyMgICAgICQnRaLTQ0NBrhdfevXsHb/Lx48cpKSleXl7wK8Hj8RQKxdvbOzMzs6WlhW14LCsrk5KSCg4OZu0uEARJS0sDAOTm5n7+/DkrKwsAgHJ28OBBCQkJ9ClYWlqiAQm5ubkAgIyMjE+fPuXn5wMATp06NefNwgfX2tp68eJFHx8fCoVCIBCg92Xjxo2JiYn19fXwcu/evSsqKgoLC9PV1RUWFhYQEJCRkTExMfHz84uIiEhISMjLy0tPTz906JCvr29gYOD9+/eXgQyI58+fu7m5YTAYwIJVq1Zt2bIlJCTk3LlzV69craurKyoqiouL2759u6qqqoiICBcXFz8/PwBg69at1wqvdXV1zX6V9vZ2PT09U1NTVqvpy5cvcBFJUlISh8N5e3ujbJ04cYKPjw91Oq1du9bJyQn+PT4+7uvry8XFJSkpyc3N7eTktLjJYFdXV2FhYVhYmKGhobi4OAcHB4lEolAoXl5esbGx169fr6uru3rl6vnz50NCQtzc3ERFRVkfEQcHx6ZNm+aZwrOwMaOxsTEwMBA6SjEYDIlEWrNmDZlMFhER4eHhAQAICwvLy8ubmJjQ6fTz588/efLE0dFxw4YN87/Et2/fAgICpKWlL168iP44MTFRVlaWkJBw9+5d1p1h3NSLFy/gpqmpqaOjI+sOlZWVCQkJJSUly5J4OTIyUl9fn56eTqfTTU1N5eXl4WjHw8MjIiJCJpPJZDKJRMJisQAAPB4fEBDQ0NAw//MveAD/9u2bvLw8pF1bW/vKlSv5+flXr1y9e/fuw4cPu7u7WTufK1euKCoqLmImVVRUpKKiYm9vzzaxYENubi4fHx+6j6qq6saNGxd6rUVjfHz8zZs3tbW1lZWVV69chc8BZqQDAGRlZRf6LS6YjMHBQVlZWXi99evXz7JnV1eXrKzsoh2CQ0NDu3fvlpaWPnLkyPfv36fdJzc3ly28c8VjbV1cXODDkZGRQRfB5okFk/H58+c1a9bA683S/zCZTGtr6+3bty/0/GyorKw0MjJSU1Obdrm0pKSELfB5xWNtN27cCB+OgoLCyMjIgo5dzDwjMTFRSEhIXFz81q1bM+2TlJREoVCGh4cXcX42jI2NpaWlKSgoODs7o8MDBEwJePToEdz8Fb6MsrIySUlJQUHBEydOLPTYRU76Xr9+PYuDoaGhQUxMjG2wXSJ6e3sDAgJkZGQOHz6M9lp37txhy8/w8vJaxosuDtDxvIgDF0zG0NDQq1ev+vr63r1719XVNdWt9P37dxqNFhERsYjWzImqqipjY2MajVZTU4MgSGVlJZq5NDk5qaSkNJ+O8Z/37zs7O58/f97a2trW1lZfX3/v3r37/426urqWlpbWf9HW1gb/aGhouHnz5sePH6edNHz48KGrq6u3txc66oeGhhZ0dwsj49u3b2ZmZtC5LSAgwMPDM9V6iYiIoNFoPy4IY2xs7MSJE9LS0klJSdXV1RwcHA8ePEAQ5OvXrzIyMjANmRVv374tLy8/f/787t27LS0tra2tLSwsNDU1NTQ0TExMjI2NjYyM1q9fv+FfuLi4ODo66uvrGxsbm5iYwH2oVKqhoaGFhYWoqKiDg8OVK1fodPrY2BibxbxlyxYeHh4BAQHoqDcxMVmQI2thZFRUVHBwcOzbt09BQcHU1HT37t04HI7V6XTnzh1xcfHGxsYFnXYRePToka6u7po1azAYDFwd+fLli4yMzKFDhxAEGRsbq6mpOXTokJWVlba2tomJiZ2d3aFDhzIyMgoLC5ubmzs7O+Hi0sDAwD/v309OTsKVc/jH+Pj40NDQwMDAwMDA4OBgf3//69ev+/v7X716paKicvnvy05OTkeOHAkPD09PT+/v74eUdHR0cHNz0+l0S0tLeXn58PBwDg4O2LZ5YmFk+Pj4SElJjY2NGRsb+/v7f/78mZeXF6ZhIwjy4cMHZWXlkydPLuici8bHjx+hHVlSUoIgyNu3b0kk0p49exITEw0MDKhU6rZt2xgMRktLy0yW8ULBYDCMjIxu3bqlpqZWUVFBJpPPnz9vbGwMX//jx4/z8PB8+vRp7969BgYGY2NjsrKyCxrDFkDGyMiIuLj4nj17EASh0WjQblm3bh2FQoEd6Pbt2+3t7X/mQuaLFy+4ubmhq6qzs1NYWFhMTGzdunX5+fkLNSvnxMTEhKGhYVpampeXV1RUVEREhJeXl5+fn7e3N4Igk5OT6urqDg4OCIL4+vpqa2sjCLJ3715RUdH5jxwLIONa4TUODg44ctJoNGjRX/77MgCgubn51q1bEhISi7MiFo2+vj5RUdGkpCQEQVpaWnA43OnTp3/QtYqLi6lUakVFBYVCuX37toaGRlZWlpKS0rNnzxAEaWhoAABcunQJQZCdO3dqaWkhCFJbW8vBwZGXlzfPSyyAjE2bNikoKEBvB0rGp0+fxMTEXFxclJSU5n/V5cLg4KCYmNixY8eQf7VDKioqftC17Ozsjh49GhISQqfT4+PjXV1dw8PDUWd+cHCwsLAwtC0hGUwmc2JiQllZeXY/BSvmS0Zvb6+goOD+/fsRBJmcnETJgO1YKX3AL1++SElJQQvq8ePHAIAFDZjzR319PZlMrqioUFdXv1F0g0ajpaenUyiU+/fvIwgyOjoqJyeHDg+QDPjWHjx4kJ+f/+3bt/O5ynzJyM7OxmKx0Ac5MTHBSkZiYiI6iv5kjI2NycnJhYSEIP9+GXfu3PkRF/Ly8goKCoqNjd20adP58+etra1jYmIsLS3hf0tLS1nfA1YympqaODk5MzMz53OV+ZKxdu1aKpUKB2pWMtra2mRlZfn5+Xfs2LHAG1wGfPz4UVRUFH4ZUMbzR5DR2dmprKxcUlKira2dn59vYmKSmpqqpaWFhkZ4enpKS0ujUytWMphMpq6urrm5+XwuNC8yOjs7CQRCfHw83IRkwLmukZFRdHR0TEyMoKDgsniiFoTz588DAMLCwhAEKSkp4ebmRp2Gy4jw8HB3d/ezZ8/a2toyGAwTE5PExER9fX34an748EFISIh1sslKBoIgycnJeDyedTY2E+ZFxpkzZ3A43PPnz+EmJMPf3//48ePa2tqTk5PPnz8HADAYjAXf6BLwz/v30JkfEBCAIEhubi4ej3/69OnyXmVgYEBFReXKlSvGxsbZ2dkODg7Hjx83NjZGtZTg+u7jx4/RQ9jIgJPB+Sz6zosMAwMD1g9tYmLC2NiYTCbLyMigjdDW1raysprnHS4L4uLiMBiMqKjo5s2bEQQ5ffo0iURa9gCnkydPwg/C0NDw8t+XdXR00tLSqFQq2inZ2tpSqVTWQ9jIQBDE0tKSRqPNOQObm4ympiYuLq4LFy6gvzCZTHNzcwBAamoq+mNKSgoOh/tpORC9vb1EIjEoKGjbtm0w7CM2NnbVqlUL9c3Njm/fvqmpqTEYDAcHh5SUlE2bNkVFRTk4OKBehjdv3nBzcycmJrIeNZWMrKwsTk7OOb1Ec5MRGxvLw8PD9sZpamrq6+uzusnevHmDx+PZmvXjsHv3bj4+voGBAT8/P1VVVQRBIiMjxcXF0ZzwZQGDwTAwMCgsLNTW1r565aqWltb58+dVVFTQ0TE1NZWLi4ttqjuVjN7eXj4+Pug3mwVzkDE+Pq6qqsomyFFUVMTFxTV1YmFra6utrf0T4lNfvnzJzc0dHR2NIAidTpeXl0cQJDIycnlFhplMprGxcVpamoeHx+HDh3fu3BkcHOzm5oauDjCZTD09vbVr17IdOJUMBEFcXFxUVFRm95LNQUZtbS0Gg2Fdx3737p2SkhIWi/X392fbmcFgYDCYBcVDLA4eHh4kEglGC8LIcwRBgoODpaSklpGM27dvq6ur37x5U11d/VrhNU1NzYyMDDKZjHbFz5494+DgmKqKOC0ZBQUFWCx2dqXXOcgIDQ0VFhaGtw2xefNmZ2dnGo021R85PDwsICAADc0fh9raWgBAcnIy3AwMDJSTk2Mymf7+/hQKZRm/SwcHh7i4OH9//z179gQHB3t7e+/cudPHxwfdITo6mkgkTh2lpiXjw4cPoqKi0PCbCbOR8fXrVzk5OU9PT/SXjIwMZWXld+/eweTqqYe4u7vLy8vDhLsfARjnICMjg34BsbGxEhISo6Ojzs7OhoaGyxX82tTUpKysXFpaqq6uDgNwMjMzVVRU0EF4dHSUTCZv2rRp6rHTkoEgyPbt21mVTqZiNjJKS0s5ODiKi4vh5osXL6SkpOAmqzuEFcXFxT/OJ4H863hg7RkyMjIEBATevn1ramq6jCUbvL299+zZExUVtXXr1tjY2I0bN+7du5f1/Hfv3gUATCujOxMZZWVlGAzm5s2bM110NjIgkx8/fkQQZHx83NLS0s/PD5niKGQFlGD+QVEBExMTurq6WlparK//tcJreDy+paVFQ0NjueJ0Xr9+raSkVFJSQqVS8/Pz9fT00tPTNTQ07t27h+7j4+MjJiY27Ws+Exlfvnxh62nYMCMZ/7x/TyKRUGXSuLg4NTU1GPPL5ihkQ2hoqIiIyI9Q64drJ2xvFoxJqK2t1dDQgOs8S0dkZOSmTZtSUlKcnJwSExNtbGxg9gI6axsZGREVFd29e/e0h89EBoIgISEhwsLCM02GZiSjoKAA1Xl/8OCBmJgYdBcjc5Hx6NGjBa2ozBPfvn1TUlKa6nG7f/8+AOD+/fuqqqo7d+5c+oX+ef9eWVm5oKDAwMAgOzvb2Ng4NTWVRqNdK7yG7pOfn4+us03FLGTU1tZisdiZHs6MZLi6uqqoqIyNjX358kVDQyMmJgb91+xkMJlMdXV1e3v7mc68OECfIAwEYcXDhw85OTmvX7+upKQUGRm59Aulpqba2tpmZ2ebmZllZGRYWlqeOHHC0NCQNVFh3bp1KioqMxkLs5AxNjamqqo6k6rl9GT09PTw8/MfPnwYQZDAwEBjY2PWU89OBoIgCQkJvLy8y7gEOzQ0JC4uPu343NLSQiQSk5KSVq9e/ddffy3xQmNjY5qamjk5OdbW1qmpqdbW1idPnjQ1NWUNiX/79i0fH19cXNxMJ5mFDARB4uLi+Pj43rx5M/Vf05ORlZXFxcXV3t5+69YteXl5tqDKOcloa2vD4XBLfzQoYmNjsVgsGuDMir6+PklJyR07dhCJxCtXrizxQvn5+TQaraCggEajZWdn6+vrnz59WktLizUr6fz585ycnLMoCsxORnNzMxcXV3p6+tR/TU+GtbU1rJ1z4cIFSUnJvr4+1v/OSQaCICYmJqjHf4no7u4mEokzjQdfvnxRUlKytLQkEAhLN6nNzc2Tk5NdXV1jYmJcXV0PHTpkbW3NGjULfSSGhoaznGR2MphMJkzvnPqvacjo6uoiEAh//fVXfX19S0tLQECAjo4Oq3U0HzIyMjI4OTmbmppm2WeeCAwM5Ofnn6nTm5iYoFAoNBoNj8cvMRqhqqpKVVX15s2bGhoaubm52traGRkZFAqF9V1sbW3l4uI6d+7cLOeZnQwEQU6fPo3H49H1IRTTkJGSkoLH44eHh7OystasWfPu3TtfX18VFRW0s5oPGb29vfz8/DCAYSl4/vw5Doc7cODATDvAgCUhISEeHh40HH1x2LhxY1RUlL+/P3R+BAcHOzs7R0VFse4TExPDy8s7+6rJnGTA1x1dOUUxDRkGBgbr1q178eLFo0eP9u3bp6+v//bt2+joaEVFxaKiIriPrq7unCHGW7ZsUVJSWmL+lpub26pVq1idY1NhaWkJACCRSDBdfHFobm5WUFAoLi6mUCi5ubkwLEpFRYU1D3FycpJCocw5z/f399fR0Zl9H0dHRxjoxor/kNHb29vY2AidiwcOHDh06JCUlFRJSYmpqamiomJ1dbWfnx8nJ2dYWFhdXZ2ysrK1tfWTJ0/q6+sfTUF9fX1TU1NcXBzMTH3y5MniHhMM+EhJSZl9t+3bty8uOYUVdDrd19c3Ojp6x44d8Mvw8vLy9fWF/+3q6nry5ElOTg4AICYmpqmpaepdozfu6OgoLy//4MGDaR/Oo0ePmpubw8LCAAD5+fmNjY1ozvl/yGhra5OTk+Pk5CQSidLS0uLi4lDqREZGhkAgkEgkBQUFIpHIzc0tJiYmJCREIpEkJSUlZoCkpKSUlJSwsDCUF1jc0GpjYyMrKwv9MbMgNDQUAEChUBYd+t7T06OoqHit8BqVSmUwGFpaWvCzQMe8u3fvQpEHISEhKSmp2W+cRCLBFP+ZdpOSkpKWliYSiZycnDIyMq2trfAq/9VNXbp0CYPBGBkZPfsXTU1NTU1N8I8nT540Nzc3NzfDP54+ffpkOjQ2NjY2NjY1NXV0dHh5eQEAFpHDg/ybIjZtmj4bIiMjAQAaGhpsCeTzR0xMjIuLS3Jy8rp162JiYjZv3hwcHMzWHcHwMDc3t/b29qdPnzY2Nk57+0+ePHn69Cl8SjPh2bNnLS0tlpaWGAyGNYqDfcw4ffo0FxcXnU5fulV67NgxLBYbEhKyiFBoaCPM8/keP34cAGBtbb2oZiKfPn1SVVW9dOmSkZFReno6jUa7cOGCqqrq1Myrffv2YbFYNOp+0WAymQEBAZycnOiqDMQ0A3hWVhYGgzE1NZ1qe80TfX19np6eOByOzRSZP2D8C6s7aM6d0f59oUhPTzc1Nb1w4YKpqWlycrK9vX1MTIyNjc2079ChQ4cAAK6urmxzr/njxYsX5ubmHBwc58+fZ/vX9JM+qByBx+NPnDixoFHx27dvOTk54uLiAIBFFwb7/v27srLytNOiaVFVVQUAgEGeC8XExISenl5GRoaNjc2pU6fMzMzOnDmjoaGRn58/0yG5ubmCgoKrV6/OzMxc0DLayMhIUlISgUCQlJScNjd1Rkfh0NCQv78/Nze3jIzMsWPH5gyIe/36dVpaGoVCAQA4Ozt7eXnBahaRkZF3796dReRkKqBYyFSf4EyAC7GL8xLeKLqhrq6el5dHo9HOnj1rbGycmJjI5oubiu7u7o0bN2IwGDKZfObMmTkDlNrb248fPy4rK8vFxeXr6ztTbuoca+BPnz7dvn07kUjk4eExNDQMDAxkMBhVVVVVVVX37t27d+/e9evXQ0JCzM3NBQUFiUSirq6ujIyMk5NTcnJyfn5+VlZWUFCQvr6+rq7uzp07bxTdmFM04OPHj2JiYgtas1tKuURra+tjx45t2rQpJibG3t4eMjHPOOX79+9v2LCBQCDw8fGZmJgEBwcXFBRUseDSpUtBQUHGxsY8PDxEInHbtm2zh07NK6Kwt7c3KyvL1dVVUVERivei4OLiUldX19XVJRKJ6urq6enp1wqvZWVl7dq1y9jY2MzMbPfu3QwG48qVK9HR0QYGBlpaWpGRkbOMRkeOHOHg4IAZKPNHRUXFIiYZ9+/fV1JSulF0Q01NLTMzU0dH5+zZs1QqdUEyE11dXadPn3ZxcZGXlxcQEGB9OEJCQoqKii4uLpmZmfMJdVxYTh+TyXzz5g3M1Y2JidHU1BQWFvby8srNza2oqMjKytqyZYupqamtrW1UVFR+fn5RUdHx48ft7OwMDQ19fX3z8/OvX78OpYN27NiB2tco+vr6iETi1CCgH4QtW7bs3buXTqcHBgZu3LgxOjrazs5uqpdinpiYmHj16lVdXV1tbe3Dhw/r6+u7u7sXZEkuSYltfHy8rq4uOjra0tJSV1fX1dU1OTm5uLj46pWr+/fvX7t2rYGBgZ+fX15eHlS3MTExMTAwSE1NffDgAUyZDQsLYx1OgoODCQTCz5HQfPHihYKCwvXr1ykUSlZWlrq6+sWLF1VUVFawpsOyyeK1trZmZma6ubnp6OhAnczLf1++detWYmIidMiHhYXV1NSUl5e7uLhQKJTTp083NDTY29urqqrCuDeYLTmLT3B5ERgY6OXldfDgQXd39507d6zANG0AAB4DSURBVO7du3fLli0/Ouhrdiy/YOTIyEh5eXl4eLiZmRkctwsLC6urq/fv36+uru7i4gK/YqhT9/Tp06SkJHFx8Zs3b27fvl1aWhoGQA4ODnZ2dra1tXV0dPT09CyvFCCCIAMDA8rKyleuXNHU1MzKylJTU8vOzlZSUlpZ8XqAIEh1dfW0C09LxMTERENDw5EjR4yMjPT09E6ePFlXV5eSkrJmzRpvb+/u7u6kpCRJScmrV64WFhauXr0ag8FoaGhAdU0zMzPYp0GBAktLSx0dnbVr10ZERKSmplZWVi7FQYsgSGRkJNQutrW13bdvn7e3965du1Yk+QpidHQ0JiYGIAhSXl6OwWDc3NwWNBuYP75//37r1q1NmzZRqdQjR448e/YsMDBQQUHh9u3bd+/eVVZWPnDgADTSBAQEGAxGbW1tXV1dXV1dQ0MDdIU+evSorKyssLDw4MGDHh4eNjY2+vr6+vr6zs7O8fHxhYWFLS0tc4rjIgjS2dmZnZ1tbW2tpKRUXFysq6ublpYGPw5FRcVlWQpbBJ4/f25mZgYAALCJRCIRAGBqajqfW1o06urq1q9fr6Ojc/v27WuF1yQlJTMyMrKzswEA5ubmOTk5PDw8VlZWrq6uNjY2lpaWVlZWa9eutbe3d3V1tbW1dXNzS0xMZDAY5eXl9+7dKysry87O9vf3d3Z21tXVhd/Qhg0bYmJiUlNTT7MgMTHR3d3dwMBAW1vb2tr6zJkzw8PDSUlJBgYGsbGxLi4ukZGRyxiNuCA0NzfDqjdCQkIAQZDBwUEhISFHR0cikWhra7to3+c8wWAwVFRU4uPjHz9+rKysvGrVKiqVCpNzd+3aBYOaOzo6Ghoa4IBfVlZ269atgoKCS5cuRUREbNy40cbGxsjIyM7Ozs/PLzs7+/bt2zU1NTU1NUVFRTk5ObGxsR4eHs7OzuvXr1+/fr2zs7Ofn9+5c+du3br14sWLFy9eMBgMe3t7Mpmcm5urq6t74cIFCoUye3z4D8LQ0NCaNWvWrFljZWWlrKwMEAT55/17Xl7ejIwMWNF56V7JOdHZ2Wlubu7p6ampqSknJ4cu6A4ODsrLy8NATQcHB5h9BQVSPTw8Nm/efOzYsfz8/Nu3b1dXV1+/fj0tLc3d3d3W1tbAwMDe3t7FxSU0NDQrKys/Pz8/P7+kpOT27dvw7/Pnz+/YsWPt2rU6OjrOzs5ZWVldXV3R0dHGxsbHjh2zsLD40bc8LVxdXYlEYmdn544dO2g0GkAQ5OPHj0JCQrGxsQiC7Nq1C4fDLb2yxZz49OkTzEWD0VkoioqKoFu0oqLizp07t2/fvnPnTlFR0cWLF8+ePRsdHW1vb7927VpTU1MXF5eYmJgbRTcaGxvr6+tramoYDMaZM2d8fX1tbGzWrl3r6Oi4bt06KysrW1tbqCZ6/fr12traiooKSIOZmRkUoVh6jM8icK3wGgAARmStXbvWzMwMIP8GMm/ZsgVBkMHBQRKJ9HPE5T58+ODq6orD4QwNDY8ePVpQUHD8+HFra2sAwOrVq/X09MzNzS0sLMzMzHR0dCwtLd3c3Pz9/S9dulRYWFhSUnLx4kUYSmNubm5mZrZlyxY6nX7x4sWbN2+WlJTU1NQ8fPiwpqamoqKipKQkNzc3JCRk48aNpqam5ubmoaGheXl5xcXFmzZt0tXVXXbTeU6MjY3RaDQ9PT3k3wwoFxeX/5tnuLi4oOmYBw4c4OHh+WmSLLm5uWZmZjIyMvz8/NLS0qampqdPn66rq3v27NmrV6+6u7u7urqam5sbGhou/3356NGjzs7OqCkVFRV18+bNO3fulJeX5+TkJCcn796929zc3NDQEH49FhYWFhYWhoaG7u7uR48eTUtLu3rl6uW/L0P/HZVKDQ4Onja470fj1q1bAACY1j80NCQkJHT8+PH/I+Po0aNCQkLQE9DR0YHH46FUzU/D9+/fe3p65r+I3dLSkpubGx4ebmpqqq+vb2ho6ObmRqfTjx07dvXK1fLycti5FRcXl5WV5eTkhIWF7dy509LS0tDQ0MTE5MCBA5WVlT//g0CxadMmWVlZOMN98OABBoMpLi7+PzLu3bvHwcGB6n+Ym5vr6en9UiVwZsHHjx/r6+sv/3350KFDwcHB69ev19fXV1NTU1dXp1Kp5ubm27ZtCw8PT0lJqaysZJX/XykMDQ2RSCRUVOHw4cN8fHz/vH//f2SMjo7KysqiU9CUlBReXt45pcv/YHEoKSnh5OQsLy9HEITJZGpoaNjZ2SGsvqmIiAgBAQEoUlxfX8/NzT3L0uMfLAXh4eGioqIwBAnqz8CMjf+Q8fLlSxwOBw3c0dFRSUnJwMDAlWru/zYMDQ3R1Hp7e3tFRUW4lv5fXls6nU4kEuFygqurq46OzgoOcf+rePfuHYlEgi89VKxGY8PA1P2glwbaV9MuFj5+/PjH5bP+z4DBYExrNMNUq/Lyciiap6enh4Yjs69nwHBSBoPx6NEjHA5XWVk59XSPHj0ikUhpaWnLfgP/MwgLCxMVFZ2WjOTkZKhmGBQUxJY1Mc3iEvSIZGdni4uLT7sg/OzZM1ivY+l8MJnMX7lA9+IQHh4OAJCSkpo2eH7Lli00Gi05ORkAcPbsWdZ/TUMG1Njm5eUlEAjTOpabm5sFBQWVlZWxWGxpaekimtve3h4XF2dtbe3q6rpp0yYrKysLC4v4+PjGxsYTJ06Eh4cnJCQkJCT4+fmhSQgQMPjl5MmTYWFhp06dys3NjY+PP3HixIEDBzZu3Lh9+/a4uLhLly6xCTR+/fr16NGj+/btg6cNCgpii6uEyM3NXVxYMCtOnjyJwWBUVVWlpKSmRh2Ojo6qqqqKi4tzcXFNzVyeftl1cHBQX18fAKCkpMQaBN7b2/vt27eamho8Hl9YWOjk5LR69WpY7mqe+PbtW2hoKB8fH0yAaG1t7ezsLCkpsbe3hyGaLS0tJiYmMNQlKCiI7bG+evVq06ZNAAA/P7+mpqbi4mKYnAHF8XJycpydnQEAbIXNJicnm5ubHRwc4J4+Pj5sWYoIgty8eZOLi2uJWhs1NTUAgIiIiOzsbH5+/r6+vuHhYdYIh2fPnsF6SLt27ZpqHM24Bt7f329oaIjBYKAswD/v32/dupVIJFIoFDc3Ny4urjt37kAZpflnX3/69Ak+dAcHh6n3bG1tDSVgX758CctmTRsg6uPjo66ujm5CgQwAAFr0m06nw4AuOKtCcfPmTQDATNJ5gYGBAAAcDrfo9KeJiQkdHR01NbWJiYm8vDxeXt5du3aJiYkJCwsfPHgQhij+9ddfAICZ4sr/Q8bw8PCFCxcePHiASjD09vYKCQnt27cP3iEejz958qSrqysAAIPBwA7k+PHjWCx2agTUtAgICIBf27TSkg8fPrSwsIBDCHyLVVVV2VaCh4aGJCUlWWXhoMudNRy0tbWVj48PAMDme4Z7EgiEqcurnz9/JpPJcCA8fvz4fO5lKvLy8lABB5i1DgAIDAw8cOAABoPJyclBEMTc3FxDQwM9ZHh4uLS0NDs7Gzqp/kPGxMSEubk5FotVVlYOCAiAFUICAgLk5ORgW2F1hv7+fliNDCYW/PP+vZCQ0EzCDayoq6vj5uYGM9fLm5ycLC8vh826dOkSpJxNNJjBYEhJSbGuDV+/fp2NjP7+fgkJCQCAjY0N67FwTwKBgH5DKIqKioyMjGxtbQEAFhYWi3DKMZlMExMT6BJH/k0ZoVAocFNaWnr37t09PT0EAiErK2tycrK0tNTd3V1aWhr2xnC3/+qmCgsLAQDq6urwNXFwcICswnIRRCKxoKBg9+7dWCyWm5v76NGj8Ch/f39xcfE5VbdgP8DLyzttOjcbBgYG4ANlDfRnMpm2trZo0yGmktHX17d69WoAgLu7+9Q9pyXD09Pz5MmTcDWeSCTOXgJtWrS3t2Ox2IyMDLjp6urKzc3Nzc2dlJSUkZHBwcGRk5MTExPDz8+flJSkpaXFyclJpVJlZGR4eXnRSJf/IgPGx+vp6X358iU/P19HRwfeJ41G6+rqgl2HsLDw6dOnraysTE1N4VGw10aVRabFxMSEkZERAEBCQmL2bEkUcD1cRkYG3f/ly5dSUlJsscMoGaiibXl5OQcHx1RLbyYy/nn/XkVF5dmzZ93d3QQCAQCAPtP548yZM3g8Hk4sPn/+vHr16sDAwKioKAKBgMPhgoKCnj17JiIiAgDg5OR0cnKqrq6GNSZQqRxk6gAO/VZw5GQymQwGA1blg3qVra2t0FxLSkri5uaGbt2hoSF+fn6oDj8TBgYGFBUVAQBkMnmeYcXl5eU4HA4AgIryHT9+3MzMjG03dMwoLi7+8uULlNchkUhTU7VnIiM3NxdNToUrwRs2bFhoT+Xi4qKpqQmPgpYCTHzq6uqCgXEeHh4AAD09PdSscHZ2FhERYbVFp7GmYHIOuizc398P63hDdwoEzGSGcpRMJpNKpbq5uc3S1t7eXigIzGYrz4LR0VFNTU0AAJQ9GRsb09XVnapjjH4ZcNWIi4sLAABHy2n3nEqGq6urn5/f5OTkxMREREQEXPRdkD4uk8nU1NREe0UHBwcymYxOZicnJ7ds2YLFYqOiolAb8sSJEwAANr/4NGSMj487ODjg8XjUF8JkMvfv3w/+OyHF19cXlS90c3ODFSNmwufPnzU0NOB9zj8B69ixYwAAEonU19dXU1NDoVCmylihZJSXl9+/fx8GgLm6uk59tacl45/378XFxUkkkpqampqaGhxspj6m2dHf3y8sLJyQkID8K7mETq2/fv1qa2sLxwx0f1gueGp2z/TzjM+fP1taWuLx+IKCAvTHpKQkAAAUMEUQpLOzk4eHB4bvQ7HG2fPvoU2Mx+PRSm5zorW1FT7cs2fP7t27d1qbDSUDzg9gGjIWi0XV/Nj2ZCODwWBISkrCAC0IKSkpAMCCdMQ6OztR/mg0moqKCjRnxsbG7OzsMBgMq3oefIx79uyZ+rrMOOn7/Pmzk5MTACA8PBzt5WFeKZolD89bWVl56tQpcXHx2dXXoK0CAGCVrmJDR0cHawlOJpNpZ2cHh/E1a9bU19dPPYRtnvH69WtY/FZfX5/N6zUtGevXr2ebjsAUf3l5+fln3zx//pyDg6O0tDQ1NRUAcPv2bdZToS90b28vdB9ERERMOybNFoU+NjYWHx8PnQRnz56FfX1ERAQWi4V5qJOTk7a2tqKionv37hUREZm9ZMfIyIi6ujoAQFZWdiYPio2NDZsYC0qhmZnZtDcw1bSF/T4AgC0bbCoZvb29JBKJrUeCubMYDIZtAj8L6urqeHl5Q0JCcDgcKpdy5MgRdLW0p6fn4MGDgoKCJBJp2vEMYu6UgObm5s2bN3Nzc0MJ+IyMDBUVFQEBAWjLDgwMkMlkeJNzrpnfu3cPdjvr1q2bqn2cmZkpLi7ONqL09/dLSkoCAGaKk4emCwAAFTceHh5WUlKCZjRriD/M8icQCGiO2rlz50RERNisu76+PjExMdglzPlwIO7fvw8Nh/Xr18O++sKFCxgMxt7ePjMz097enkgk8vPzh4SEzG4XzDc/o7W19fDhw9ra2qKiotBxJCIiArvplpYWOTk5AABrRuzg4OC0vvGqqioqlQoAMDIyqqyshA+it7c3ISEBDrxTD3F2dp4pjmtwcHDPnj2QjFOnTqG+k/v378Mi6UZGRnDhcnh4OCQkBO6ZmJg4MjLS0tIiKysrJSXF9pkODQ3BL5hEIlVXV08beTwyMsJKIfyYdHV1YUfNYDDghYSFhVevXm1mZpaamjqf6KwFJ8v09PTcv38/Pz9fS0uLSCRCd0V+fj4AAKZNDg4OZmVleXt7W1lZFRQUTB1IRkZGzp49a2hoqKioaG9vv2XLFmNjYy0trcDAwGm/rYyMDBcXl6m/f/v2LT4+3t7e3tHR0cHBwdHRMS0tDTUiGhoatm7dKicn5+DgUFtbm5ycbGdnB/d0cXE5fPiwr6+vra2tvb19REQE2sjR0dGEhAQHBwcYF+rq6spmbvT09KSnp+vq6oaFheXl5UGqsrOzCQQCnEhDV+DGjRtvFN2or6+f5wwXYvGZS/39/evXr+fn59+6dSv0kUAHO41Gw+Fw8OuBtqy/v/+0qQ89PT3Pnz9vamrq7OycRbH9y5cv0zoWYalJ1l/GxsbYxpWPHz/29fWNjo6y7fn9+3eUtvHxcfQotnPCmpbw7/LycldXV0FBQXhfJBKJk5MTzi0yMjIIBMLRo0cdHR15eXnpdPriVMCXlEb29OlTLBYLu0sAQGBgYExMDDRe29vbSSQShUI5cOCAuLg4DofbvHnzT4in/hG4e/euhYUFFotVV1eH47CKisrQ0BDsnS5cuGBlZQXHfACApKTkossdLYkMf39/GRkZmA6ExWKhC5qXl/fhw4dtbW1EIhGPx7e3t3/8+BHavtzc3PHx8T+hpsNy4Z/373ft2sXBwaGhoQFDm6C9QCaTBwYGIBmQBiKR2NjYCDW5Z7GXZsciyZiYmPj8+TNM0//06dO1wmtcXFylpaUJCQkkEomLi0tQUBB6JVGB2+HhYbjss27dOtbJxC+LlpYWNTU1KKACe9GPHz+SyWQtLS1ZWVkSiQQAUFBQuHTp0smTJ6E6aktLCycnZ2Ji4uIqRyyYjMnJyczMTC0tLTKZDBsEe09ofba3tzc3N2/dupWbm9vJySk+Pp6tSl1BQQEPD4+GhsayF0daXtTX169evVpeXp61vBmdTufl5T137pyampqgoGB4ePirV6+ePn0aFRUFAODj44OLWqtWraJQKObm5gsNEFjMl9Hb2wvd6RISEikpKfHx8Tt27NDT0xMQEMDhcBoaGpGRkfv375eVlRURESEQCIKCgqxK1Q8fPhQUFNTT01vGwiPLi/b2djExMSqVyholDaefIiIiQkJCmpqacXFxe/bskZeXx2KxYmJiJiYmdDo9OTk5JiYGrnKHhoYuNGF18WNGXFwcHo/39/dHx4Cenp7r16/7+/tLSkoSiURZWVkODg7Yq8rKyrI6Ie7fv4/BYGDNgV8N379/p9FoIiIiHR0d6I+lpaVwugqnjXJycjw8PGQyed++feXl5eiI3dfXZ2FhISgouDgp+CUN4Pn5+QQCQUlJie17/PLly9UrV6HhC/6FtLQ0a8kD6NdaXKTPDwX0v7H6GXNzc1EmYC/k4+NTVVXFGlQwMTGRmZlJJBLl5OTmL87EhqUqJDQ1NZmZmXFwcJibmzMYDLZ5cmdnZ1BQEPTcAQAEBARQIaLx8XEqlcqq/8pkMk+dOpWUlPTw4cMflJHOiv7+/qqqKpixif7Y19cnKCiIqsSOjo5GRkZCKxH6K48fP846jYUFI5OTk6lUKgaDcXd3X4r0yDLIVUxMTOTm5pqYmBAIBH5+fiUlJQMDAw8Pj507dwYEBLi4uLC+VnB2CsOWYCoVaz0MuK6FwWAkJCS2b99+586dZU/YGR0dzcvLc3JygtYH+DeXC+Lo0aN4PB4aFzU1NQYGBqwtl5SU3Lp1K51O9/HxgYHhCgoKeDyeSCSuX79+qqbhQrGc2iFtbW05OTl0On3r1q0b/sW2bdvodHpEREReXt69e/dgWAIfH19kZGRHR4eamtqGDRvg4WNjY9Cr4+bmFhMTA519+vr68/eezglYTh2Dwejr6588eVJbW1tAQAANlBofH1dRUXFzc2tpafHy8sJgMDgcLjk5+d69excuXAgLC9u1a5e7u7uzs7Ozs7Orq6uXl1dISEhhYeFyyQAtv5DLnCgqKlqzZg20iVetWrVq1aoPHz6Mjo5aWVnBDoFMJk9MTHz79u3qlau6urpYLJZOpy+xqFZPTw9cGtmwYQM07V6+fAnNHm5ubhgVUF9fz8nJKScnB2ORzM3N56w5ubxYATIQBBkfHz916hTaUUDhME5OzhtFN+CSJIycQxBkbGzs3LlzOBzOyMhoQXGkrGhoaJCSkhIXF2eVA7WwsBAQEKioqDh58iT0ckLPMQBgzZo1rKUJfxp+Ehlv375tbm6+fv36xYsXU1NTz507d63wGoPBsLKygmHCNBpNUlISQZDu7m7o7KqurkYPh3WGtLW1F6F919jYKCoqSqPRWIV4oCalnJwc8m/tQxcXl9WrV3Nzc3t4eEBRhbS0tNOnT0M5jNbW1p8gCvYDyWhra8vKyvL19dXR0SESiXx8fEJCQkJCQgICAgICAiQSSVRUlG1s19bWJpPJ6urq2traMjIyrAskT58+JRKJjo6OCxrSBwcHFRQU1qxZw7pmVVpaysnJaWVlJSEhoaenp6yszNoGQUFBEREREokE2ykoKCgsLIzH40kkkpGREfScL1rUdnb8QDKKiorQzjc3N7ekpKS5ufn169e9vb29vb2vXr2qrq7OyckJCgqC1S/QxxETE9PV1aWsrEyhUFhfZ1iNbEFJITt27GCLYaytrSWRSPb29u/evYMxEqjZbWZmFhUVlZeXV1tb++bNG9jOzs7OhoaGoqKirKwsGEImLS09n6DIReDHdlMVFRVycnJycnLTFhdEAbUOw8PDFRQUMBgMFos1MDDYtWsXNze3urp6W1sbuqeHh4ewsPA8X0wYNcNaZOBG0Q0SiSQtLR0aGqqiogIAwOFwWlpax44dm1Pe+syZM/z8/MbGxvOpeb84/PAxo7u7e/369QAAS0vLG0U3ZjeKnjx5AvNCAADQ1AEASElJoVOBzs5OPB4/Ty1pOzs7BQUFGFQ/OTmZmpoKvz8MBgNDsAEArq6us7ssh4eHc3JyVFVVOTk59+7duyCV1YXiJw3gsMY8BweHsrKyt7c3lF59/Pjx06dPKysroeLqunXrZGVlsVgsHo/Pzs5uaGig0+lwKRuDwezZswd+ENu2bZupdCQr2traODk5YdRsa2sr2iPJysoeOnSoubn54MGDcMZDJpM9PDzS0tJu3rx579695ubm2traO3fuXLx4cfPmzWJiYjgcztraeqaqfMuIn2faMpnMsrIyHx8fZWVlHA6Hw+GIRCIcG7m4uKBLMSMj4/Lfl/F4/OW/L8OjGhsb/f394TgvJyfHYDBu3ryJxWJvFN2Y/XJHjhwREhJ6+vTpsWPHoOaeuLj4oUOH0EFo//79oqKi9+7dg3FveDyek5MTVgohEolYLJaPj49CoQQHB/+EotoQKzPP6OjoePLkSXV1dXl5+aNHj168eBEbG0skEgcGBphMpqioqLS0tLu7u7q6uqysLJlMhsHhEBQKhYuLa07BAGNjY35+fhjgCyEsLKyioiIjI0Oj0Tw9PVetWgXjnWGs99UrV9va2mpra8vLy2tqapqamn6+2s7KkDEVMFxVQ0NDS0sLj8evWbNmw4YNR44cSUxMzMzMTExMpNPprMrfnJycoaGhUxPCJicnq6qq3N3dWa1VRUXFkJCQlJSUCxcuJCQkHDx40NraWl5eHo/Hm5ubi4uLU6nUFblrNvwSZLx69SooKIiXl5dIJAYFBT18+PDz588jIyOtra23bt06cOCAlZUVDE+2t7dnMBh37tyh0+lwfdfR0RHKC46PjxcUFOjq6nJwcMjLy0dFRVVXVycnJxsYGMDCRevWrTt27FhVVdXLly+/fv36z/v3paWlbm5uOBxOTEwsISFhxReDV56M79+/0+l0mIoB1e0pFIqysjIcuolEorKyspub28WLF9m0bGHxOn19fTweb29vb2hoyMPD4+TkdKPoBlv8XEtLS3Jy8vr166HfiZOTU0JCgkwmq6qqwk4PXigxMfHn3jo7Vp4MBEG+f//+8uXL0tLSlJSUkJCQ0NDQ+Pj4y39frq6u7uzsnGXKzWQyT58+jXZHJBJp9gnN9+/fW1tb7969m52dHRcXFxgYuG/fvvT09IqKiu7u7iVWsVs6fgkyFoH+/v6EhARY/sbNza22tvZG0Q1ra2sMBqOlpZWdnf3LLrDPgt+PjLa2tr1798LVQzc3NzYvd0lJCUwFgwVxfgXdtfnjtyHj27dvhYWFDg4OOBwOi8X6+PhMm1sPUV5eDrP/BQQEvL29q6qqfguJv1+djKGhodLS0t27d8MZA5FI3Lt37zzLpNXU1Li5ucEFK1VV1ejo6AcPHvxQf8YS8auT0dfXFxsbq6mpqaGhcerUqUWEvrW1tUVHR1MoFBMTkwsXLvwhY6lgMplLVGifJcr918HvQcb/J/hDxi+EP2T8QvhDxi+EP2T8QvhDxi+EP2T8QvhDxi+EP2T8QvhDxi+EP2T8QvhDxi+EP2T8QvhDxi+EP2T8Qvh/BtwMdu8TFkIAAAAASUVORK5CYII=" alt="" /></p>
<p style="text-align: justify;">Der Betreiber eines sozialen Netzwerks im Internet kann nicht gezwungen werden, ein generelles, alle Nutzer dieses Netzwerks erfassendes Filtersystem einzurichten, um die unzulässige Nutzung musikalischer und audiovisueller Werke zu verhindern.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine solche Pflicht würde sowohl gegen das Verbot verstoßen, einem solchen Anbieter eine allgemeine Überwachungspflicht aufzuerlegen, als auch das Erfordernis nicht beachten, ein angemessenes Gleichgewicht zwischen dem Urheberrecht einerseits und der unternehmerischen Freiheit, dem Recht auf den Schutz personenbezogener Daten und dem Recht auf freien Empfang oder freie Sendung von Informationen andererseits zu gewährleisten.</p>
<p style="text-align: justify;">SABAM ist eine belgische Verwertungsgesellschaft, die Autoren, Komponisten und Herausgeber musikalischer Werke vertritt. In dieser Funktion ist sie u. a. für die Genehmigung der Verwendung ihrer geschützten Werke durch Dritte zuständig. SABAM klagt gegen die Netlog NV, die eine Plattform für ein soziales Netzwerk im Internet betreibt, auf der jede Person, die sich dort anmeldet, einen persönlichen Bereich, das so genannte „Profil“, zur Verfügung gestellt bekommt, den sie selbst mit Inhalten füllen kann, wobei ihr bekannt ist, dass dieses Profil weltweit zugänglich ist. Die Hauptfunktion dieser Plattform, die täglich von über 10 Mio. Personen benutzt wird, besteht darin, virtuelle Gemeinschaften aufzubauen, innerhalb deren diese Personen untereinander kommunizieren und auf diese Weise Freundschaften schließen können. Auf ihrem Profil können die Nutzer u. a. ein Tagebuch führen, ihre Vergnügungen und Vorlieben angeben, ihre Freunde zeigen, persönliche Fotografien zur Schau stellen oder Videoausschnitte veröffentlichen.</p>
<p style="text-align: justify;">SABAM ist der Ansicht, das soziale Netzwerk von Netlog biete allen Nutzern auch die Möglichkeit, über ihr Profil musikalische und audiovisuelle Werke aus dem Repertoire von SABAM zu nutzen, indem sie diese Werke der Öffentlichkeit dergestalt zur Verfügung stellten, dass andere Nutzer des Netzwerks Zugang zu ihnen erhielten, ohne dass SABAM hierzu ihre Zustimmung erteilt habe und ohne dass Netlog hierfür eine Vergütung entrichte.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 23. Juni 2009 erhob SABAM beim Präsidenten der Rechtbank van eerste aanleg te Brussel (Belgien) Klage gegen Netlog und beantragte u. a., Netlog unter Androhung eines Zwangsgelds von 1 000 Euro für jeden Tag des Verzugs aufzugeben, ab sofort jede unzulässige Zurverfügungstellung musikalischer oder audiovisueller Werke aus dem Repertoire von SABAM zu unterlassen. Hierzu hat Netlog geltend gemacht, der Erlass der von SABAM beantragten Unterlassungsanordnung würde dazu führen, dass ihr eine allgemeine Überwachungspflicht auferlegt würde, was nach der Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr1 verboten sei.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor diesem Hintergrund hat die Rechtbank van eerste aanleg den Gerichtshof angerufen. Sie möchte wissen, ob das Unionsrecht einer Anordnung eines nationalen Gerichts an einen Hosting-Anbieter in Gestalt des Betreibers eines sozialen Netzwerks im Internet entgegensteht, ein System der Filterung der von den Nutzern seiner Dienste auf seinen Servern gespeicherten Informationen, das unterschiedslos auf alle diese Nutzer anwendbar ist, präventiv, allein auf eigene Kosten und zeitlich unbegrenzt einzurichten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach den Feststellungen des Gerichtshofs speichert Netlog auf seinen Servern Informationen, die von Nutzern dieser Plattform eingegeben werden und mit ihrem Profil in Zusammenhang stehen; somit ist Netlog ein Hosting-Anbieter im Sinne des Unionsrechts. Fest steht auch, dass die Einführung dieses Filtersystems bedeuten würde, dass der Hosting-Anbieter zum einen unter sämtlichen Dateien, die von den Nutzern seiner Dienste auf seinen Servern gespeichert werden, die Dateien ermittelt, die Werke enthalten können, an denen Inhaber von Rechten des geistigen Eigentums Rechte zu haben behaupten. Zum anderen müsste der Hosting-Anbieter sodann ermitteln, welche dieser Dateien in unzulässiger Weise gespeichert und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, und schließlich müsste er die Zurverfügungstellung von Dateien, die er als unzulässig eingestuft hat, blockieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine solche präventive Überwachung würde eine aktive Beobachtung der von den Nutzern bei dem Betreiber des sozialen Netzwerks gespeicherten Dateien erfordern. Daraus folgt, dass das Filtersystem den Betreiber zu einer allgemeinen Überwachung der bei ihm gespeicherten Informationen verpflichten würde, was nach der Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr verboten ist. Der Gerichtshof weist sodann darauf hin, dass die nationalen Behörden und Gerichte im Rahmen der zum Schutz der Inhaber von Urheberrechten erlassenen Maßnahmen ein angemessenes Gleichgewicht zwischen dem Schutz des Urheberrechts und dem Schutz der Grundrechte von Personen, die von solchen Maßnahmen betroffen sind, sicherzustellen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Im vorliegenden Fall würde die Anordnung, ein Filtersystem einzurichten, jedoch bedeuten, dass im Interesse der Inhaber von Urheberrechten sämtliche der bei dem betreffenden Hosting-Anbieter gespeicherten Informationen oder der größte Teil davon überwacht würden. Diese Überwachung müsste zudem zeitlich unbegrenzt sein, sich auf jede künftige Beeinträchtigung beziehen und nicht nur bestehende Werke schützen, sondern auch Werke, die zum Zeitpunkt der Einrichtung dieses Systems noch nicht geschaffen waren. Deshalb würde eine solche Anordnung zu einer qualifizierten Beeinträchtigung der unternehmerischen Freiheit von Netlog führen, da sie Netlog verpflichten würde, ein kompliziertes, kostspieliges, auf Dauer angelegtes und allein auf seine Kosten betriebenes Informatiksystem einzurichten.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus würden sich die Wirkungen dieser Anordnung nicht auf Netlog beschränken, weil das Filtersystem auch Grundrechte der Nutzer seiner Dienste beeinträchtigen kann, und zwar ihre Rechte auf den Schutz personenbezogener Daten und auf freien Empfang oder freie Sendung von Informationen, bei denen es sich um Rechte handelt, die durch die Charta der Grundrechte der Europäischen Union geschützt sind. Die Anordnung würde nämlich zum einen die Ermittlung, systematische Prüfung und Verarbeitung der Informationen in Bezug auf die auf dem sozialen Netzwerk geschaffenen Profile bedeuten, bei denen es sich um geschützte personenbezogene Daten handelt, da sie grundsätzlich die Identifizierung der Nutzer ermöglichen. Zum anderen könnte die Anordnung die Informationsfreiheit beeinträchtigen, weil die Gefahr bestünde, dass das System nicht hinreichend zwischen unzulässigen und zulässigen Inhalten unterscheiden kann, so dass sein Einsatz zur Sperrung von Kommunikationen mit zulässigem Inhalt führen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Daher antwortet der Gerichtshof, dass das nationale Gericht, erließe es eine Anordnung, mit der der Hosting-Anbieter zur Einrichtung eines solchen Filtersystems verpflichtet würde, nicht das Erfordernis beachten würde, ein angemessenes Gleichgewicht zwischen dem Recht am geistigen Eigentum einerseits und der unternehmerischen Freiheit, dem Recht auf den Schutz personenbezogener Daten und dem Recht auf freien Empfang oder freie Sendung von Informationen andererseits zu gewährleisten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<p>Gerichtshof der Europäischen Union<br />
PRESSEMITTEILUNG Nr. 11/12<br />
Luxemburg, den 16. Februar 2012<br />
Urteil in der Rechtssache <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=C-360/10" target="_blank" title="EuGH, 16.02.2012 - C-360/10: Sabam">C-360/10</a> Belgische Vereniging van Auteurs, Componisten en Uitgevers CVBA (SABAM) / Netlog NV</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls Sie Fragen zu dieser Entscheidung haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>———————————————————————————–&#8211;<br />
<strong>Res</strong><strong> </strong><strong>Media </strong>| <strong>Kanzlei für IT- und Medienrecht</strong><br />
Fischtorplatz 21 | 55116 Mainz<br />
Fon 06131.144 560 | Fax 06131.144 56 20<br />
E-Mail: <a href="mailto:kanzlei@res-media.net">welkenbach@res-media.net</a><br />
Internet: <a href="http://www.res-media.net/">www.res-media.net</a></p>
<p>Mainz | Mannheim</p>
<p>———————————————————————————–&#8211;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildnachweis: © curia.europa.eu</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-it-recht.de/2012/02/16/eugh-urteil-vom-16-02-2012-rechtssache-c-36010-kein-filtersystem-auf-social-network-plattformen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SOPA, PIPA, ACTA &#8211; Gefahr für die Freiheit des Internet?</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2012/01/31/sopa-pipa-acta-gefahr-fur-die-freiheit-des-internet/</link>
		<comments>http://blog-it-recht.de/2012/01/31/sopa-pipa-acta-gefahr-fur-die-freiheit-des-internet/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rechtsanwalt Florian Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[ACTA]]></category>
		<category><![CDATA[PIPA]]></category>
		<category><![CDATA[SOPA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-it-recht.de/?p=3216</guid>
		<description><![CDATA[Aktuell sorgen zwei US-amerikanische Gesetzentwürfe, der Stop Online Piracy Act (SOPA) und der Protect Intellectual Property Act (PIPA), für große Aufregung. Die Internetgemeinde läuft Sturm. Am 18. Januar stellten mehrere Webseiten für einen Tag aus Protest ihren Betrieb ein, darunter das englischsprachige Wikipedia. Die Entwürfe zum Schutz geistigen Eigentums wurden vorangetrieben von der Unterhaltungsindustrie, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_672189_XS.jpg"><img class="alignleft  wp-image-3220" title="networking" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_672189_XS-300x300.jpg" alt="" width="196" height="196" /></a>Aktuell sorgen zwei US-amerikanische Gesetzentwürfe, der Stop Online Piracy Act (SOPA) und der Protect Intellectual Property Act (PIPA), für große Aufregung. Die Internetgemeinde läuft Sturm. Am 18. Januar stellten mehrere Webseiten für einen Tag aus Protest ihren Betrieb ein, darunter das englischsprachige Wikipedia.</p>
<p>Die Entwürfe zum Schutz geistigen Eigentums wurden vorangetrieben von der Unterhaltungsindustrie, die sich zur sogenannten Copyright-Alliance zusammengeschlossen hat. Die Branche beklagt seit Jahren hohe Verluste durch die illegale Verbreitung von Werken über das Internet.</p>
<p>SOPA ist eine Gesetzesinitiative im US-Repräsentantenhaus. Mit den vorgesehenen Regelungen sollen die US-Justizbehörden in die Lage versetzt werden, wirkungsvolle Maßnahmen bei Urheberrechtsverstößen durch ausländische Websites zu ergreifen. Die Behörden könnten nach dem Entwurf eine richterliche Verfügung gegen Seiten erwirken, die im Verdacht stehen, illegal urheberrechtlich geschützte Inhalte zu verbreiten. Die Verfügung können einschneidende Maßnahmen umfassen. So könnten z.B. Internetprovider verpflichtet werden, den Zugriff auf bestimmte Seiten zu blockieren. Weiterhin könnte angeordnet werden, dass die Seiten nicht in den Ergebnislisten von Suchmaschinen aufgeführt werden dürfen, oder dass Finanzdienstleister (z.B. Paypal) und Werbevermarkter keine Zahlungen an die Betreiber weiterleiten dürfen. Bei Verstößen gegen die Verfügung drohen den beteiligten Dienstanbietern saftige Geldbußen.</p>
<p>In der Konsequenz müssten Unternehmen für die Umsetzung faktisch eine regelmäßige ‚Linkkontrolle‘ einführen, mit der sie vorab sicherstellen, dass auf den von Ihnen verlinkten Webseiten keine Urheberrechtsverstöße begangen werden. Dies wäre ressourcenintensiv und praktisch kaum umsetzbar. In jedem Fall würde das Gesetz die Arbeit der Diensteanbieter massiv beeinträchtigen.</p>
<p>PIPA ist eine ähnliche Initiative im Senat, diese sieht ebenfalls Internetsperren für ausländische Webseiten vor, die geschützte Inhalte anbieten. Umgesetzt werden sollte dies ursprünglich mittels DNS-Sperren (diese haben zur Folge, dass Webseiten nicht mehr über ihren Domainnamen, sondern nur noch über ihre IP-Adresse aufgerufen werden können). Aktuell wird eine Neufassung diskutiert, die zumindest keine DNS-Sperren mehr vorsieht.</p>
<p>In Europa ist derzeit das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) oder Antipiraterie-Abkommen Gegenstand von Beratungen. Auch dieses Übereinkommen verpflichtet Provider und Internet-Dienste zur Überwachung von Inhalten und ggf. zur Zensur.</p>
<p>Aufgrund massiver Proteste wurden die Formulierungen zwar bereits entschärft, Kritiker sehen jedoch auch hier noch inakzeptable Eingriffe in Grundrechte gegeben. Besonders heftig kritisiert wird die Empfehlung von ACTA an die Mitglieder, private Unternehmen (z.B. Provider) in die Verfolgung von Urheberrechtsverstößen einzubeziehen. Dies würde die Aushebelung rechtsstaatlicher Verfahrensgrundsätze bedeuten.</p>
<p>Grundsätzlich halten Kritiker die vorgeschlagenen Gesetze SOPA, PIPA und ACTA für zensurfördernd und innovationshemmend.<br />
Wurde diese Kritik zunächst nur von den üblichen Netzaktivisten vorgetragen, so haben sich dem Protest inzwischen auch global agierende Firmen wie Google und Facebook aufgrund der befürchteten Auswirkungen angeschlossen.</p>
<p>Das Weiße Haus hat in einer Stellungnahme erklärt, die Bekämpfung von Online-Piraterie dürfe nicht mit dem Risiko der Zensur für legale Aktivitäten einhergehen. SOPA berge auch die Gefahr, dass Innovationen von Unternehmen verhindert würden. Internetunternehmen teilen diese Sorge. Sie betonen, dass durch ungenaue Formulierungen zum Teil nicht überschaubar sei, ab wann gegen Gesetze verstoßen werde.</p>
<p>Weiterhin wird befürchtet, dass die mit den neuen Regelungen geschaffenen Zensurmöglichkeiten nicht nur für Urheberrechtsverstöße genutzt werden. Nach den derzeitigen Formulierungen könnte jeder Verstoß gegen US-amerikanisches Recht zu Beschränkungen führen.</p>
<p>Auf Grund der aktuell heftigen Kritiken und Diskussionen bleibt die weitere Entwicklung der Gesetzesentwürfe offen. Es ist jedoch zu befürchten, dass die Gesetze auf Druck der Unterhaltungsindustrie zumindest in einer abgeschwächten Form verabschiedet werden. Diese sind dann vermutlich aber immer noch dazu geeignet, nachhaltig auf die freien Strukturen des Internet einzuwirken. Statt mit dem Holzhammer restriktive Anti-Piraterie-Gesetze zu schaffen sollten die Regierungen lieber ein modernisiertes Urheberrecht auf den Weg bringen, das den Anforderungen unserer Zeit vor allem im Internet gerecht wird.</p>
<p>&nbsp;<br />
Sollten Sie zu diesem Thema noch Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Zur Kontaktaufnahme besuchen Sie bitte unsere Seite www.res-media.net oder wenden Sie sich direkt an mainz@res-media.net  .</p>
<p>Florian Decker<br />
Rechtsanwalt<br />
und Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht)</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<br />
res media &#8211; Kanzlei für IT-Recht und Medienrecht<br />
Fischtorplatz 21 | 55116 Mainz<br />
Fon 06131.144 560 | Fax 06131.144 56 20<br />
E-Mail: decker@res-media.net<br />
Internet: www.res-media.net</p>
<p>Mainz | Mannheim<br />
&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bildnachweis: © Scott Maxwell – Fotolia.com</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-it-recht.de/2012/01/31/sopa-pipa-acta-gefahr-fur-die-freiheit-des-internet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kein Urheberrechtsschutz für Programme, die maßgeblich auf Open –Source-Software beruhen</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2012/01/25/kein-urheberrechtsschutz-fur-programme-die-masgeblich-auf-open-source-software-beruhen/</link>
		<comments>http://blog-it-recht.de/2012/01/25/kein-urheberrechtsschutz-fur-programme-die-masgeblich-auf-open-source-software-beruhen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 07:52:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Florian Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[16 O 255/10]]></category>
		<category><![CDATA[8. November 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Firmware]]></category>
		<category><![CDATA[GPL]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Kanzlei]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Landgericht]]></category>
		<category><![CDATA[LG]]></category>
		<category><![CDATA[Open]]></category>
		<category><![CDATA[Source]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-it-recht.de/?p=3182</guid>
		<description><![CDATA[Das Landgericht Berlin hat kürzlich einer Firmware urheberrechtlichen Schutz abgesprochen, da dies dem Lizenzwerk für Open-Source-Programme widerspreche (LG Berlin, Urteil vom 8. November 2011 &#8211; 16 O 255/10). Hintergrund des Streits war ein Konflikt, der bei dem Betrieb der Jugendsoftware „Surfsitter“ mit Fritzboxen aufgetreten ist. Die Software modifiziert im Betrieb die aktuelle Version der Fritzbox [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_1599978_XS.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3184" title="software cube" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_1599978_XS-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Landgericht Berlin hat kürzlich einer Firmware urheberrechtlichen Schutz abgesprochen, da dies dem Lizenzwerk für Open-Source-Programme widerspreche (LG Berlin, Urteil vom 8. November 2011 &#8211; <a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=16 O 255/10" target="_blank" title="16 O 255/10 (2 zugeordnete Entscheidungen)">16 O 255/10</a>).</p>
<p>Hintergrund des Streits war ein Konflikt, der bei dem Betrieb der Jugendsoftware „Surfsitter“ mit Fritzboxen aufgetreten ist. Die Software modifiziert im Betrieb die aktuelle Version der Fritzbox Firmware und speichert diese auf der Fritzbox, um den geschützten Internetzugriff umzusetzen. Durch diesen Eingriff sah der Vertreiber der Fritzboxen sein Urheberrecht verletzt.</p>
<p>Das Gericht entschied jedoch, dass die Firmware keine urheberrechtlichen Unterlassungsansprüche gewähre. Da die Software aus zahlreichen einzelnen Dateien mit jeweils getrennter Funktionalität bestehe, handele es sich bei dem Programm um ein sogenanntes Sammelwerk. Diese enthalte auch den sogenannten Linux-Kernel, der als Open Source Software den Bedingungen der GNU General Public License (GPL) unterliege. Durch diese Lizenz werde jedem die Benutzung und Bearbeitung des Codes gestattet. Gleichzeitig werde dem Benutzer aber auferlegt, Dritten dieselben Rechte an seiner Bearbeitung einzuräumen. So werde der Fortbestand von Open Source Projekten gesichert.Das Gericht stufte die Firmware auch als Sammelwerk im Sinne der GPL ein, da sie eine einheitliche Funktionalität aufweise und maßgeblich von Open Source-Bestandteilen abhängig sei.</p>
<p>Sammelwerke, die Open Source Software enthalten, unterliegen also lizenzrechtlich als Ganzes den Bedingungen der GPL. Damit entfällt bei Software, die auf Open-Source aufsetzt, ein wesentlicher Teil des Urheberrechtsschutzes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sollten Sie zu diesem Thema Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Zur Kontaktaufnahme besuchen Sie bitte unsere Seite <a href="http://www.res-media.net/">www.res-media.net</a> oder wenden Sie sich direkt an <a href="mailto:welkenbach@res-media.net">decker@res-media.net</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Florian Decker<br />
Rechtsanwalt<br />
Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht)</p>
<p>———————————————————————————————–<br />
RES MEDIA | Kanzlei für IT-Recht und Medienrecht<br />
Fischtorplatz 21 | 55116 Mainz</p>
<p>Fon 06131.144 560 | Fax 06131.144 56 20<br />
E-Mail: <a href="mailto:welkenbach@res-media.net">decker@res-media.net</a> Internet: www.res-media.net</p>
<p>Mainz | Mannheim<br />
———————————————————————————————–</p>
<p>Bildnachweis: © Surflifes @ Fotolia.com</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-it-recht.de/2012/01/25/kein-urheberrechtsschutz-fur-programme-die-masgeblich-auf-open-source-software-beruhen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>„Völlig unbrauchbare anwaltliche Dienstleistung“: OLG Düsseldorf erhöht Anforderungen für den Ersatz von Abmahnkosten</title>
		<link>http://blog-it-recht.de/2012/01/19/%e2%80%9evollig-unbrauchbare-anwaltliche-dienstleistung-olg-dusseldorf-erhoht-anforderungen-fur-den-ersatz-von-abmahnkosten/</link>
		<comments>http://blog-it-recht.de/2012/01/19/%e2%80%9evollig-unbrauchbare-anwaltliche-dienstleistung-olg-dusseldorf-erhoht-anforderungen-fur-den-ersatz-von-abmahnkosten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 08:14:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>RA Florian Decker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[14.11.2011]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[anwaltliche]]></category>
		<category><![CDATA[Beschluss]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Erstattung]]></category>
		<category><![CDATA[I-20 W 132/11]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht. IT-Kanzlei]]></category>
		<category><![CDATA[Musikklau]]></category>
		<category><![CDATA[Oberlandesgericht]]></category>
		<category><![CDATA[OLG]]></category>
		<category><![CDATA[p2p. IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Prozesskostenhilfe]]></category>
		<category><![CDATA[unbrauchbare]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog-it-recht.de/?p=3167</guid>
		<description><![CDATA[In einem Beschluss über die Gewährung von Prozesskostenhilfe hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf die Erstattungsfähigkeit von Abmahnkosten von der Qualität der Abmahnung abhängig gemacht. Zudem stellte das Gericht fest, dass der Rechteinhaber die Beweislast für alle Voraussetzungen des Erstattungsanspruches trägt (Beschluss vom 14.11.2011, Az.: I-20 W 132/11). Die streitgegenständliche Abmahnung stuften die Richter als unzulänglich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_12588223_XS.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3168" title="Business Red Card" src="http://blog-it-recht.de/wp-content/uploads/2012/01/Fotolia_12588223_XS-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>In einem Beschluss über die Gewährung von Prozesskostenhilfe hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf die Erstattungsfähigkeit von Abmahnkosten von der Qualität der Abmahnung abhängig gemacht. Zudem stellte das Gericht fest, dass der Rechteinhaber die Beweislast für alle Voraussetzungen des Erstattungsanspruches trägt (Beschluss vom 14.11.2011, Az.: I-<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=20 W 132/11" target="_blank" title="OLG D&uuml;sseldorf, 14.11.2011 - 20 W 132/11">20 W 132/11</a>).</p>
<p>Die streitgegenständliche Abmahnung stuften die Richter als unzulänglich ein. Zur Begründung führten sie aus, der Abgemahnten sei zwar das Anbieten von 304 Musikdateien vorgeworfen worden, jedoch habe die vermeintliche Rechteinhaberin in der Abmahnung nicht dargelegt, an welchen Titeln sie tatsächlich Rechte besitze. Da sich ein Anspruch auf Unterlassen aber immer auf eine konkrete Verletzungshandlung beziehen müsse, habe die Empfängerin der Abmahnung gerade nicht entnehmen können, welches Verhalten sie in Zukunft unterlassen solle. Auch werde sie nicht in die Lage versetzt, eine wirksame Unterlassungserklärung abzugeben. Die von einer Kanzlei erstellte Abmahnung stelle daher „völlig unbrauchbare anwaltliche Dienstleistung“ dar, für die die Kanzlei demzufolge auch kein Honorar verlangen könne. Darüber hinaus entschieden die Richter, die Beklagte dürfe sowohl die Rechteinhaberschaft der Klägerin, das Anbieten der Dateien sowie die Zuordnung der verfolgten IP zu ihrem PC mit Nichtwissen bestreiten. Dies stelle einen wesentlichen Umstand im Hinblick auf die Beweislastverteilung dar, da im Bestreitensfall der Gegner, also hier die Rechteinhaberin, für alle bestrittenen Tatsachen den vollen Beweis antreten müsse.</p>
<p>Nach dieser Entscheidung wird es für sogenannte Abmahnkanzleien in Zukunft schwerer, ihre Kosten einzutreiben. Bleibt es bei dieser Linie der Rechtsprechung, könnte damit die zuletzt massiv ausufernde Abmahnpraxis einiger Kanzleien eingedämmt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sollten Sie zu diesem Thema Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Zur Kontaktaufnahme besuchen Sie bitte unsere Seite <a href="http://www.res-media.net/">www.res-media.net</a> oder wenden Sie sich direkt an <a href="mailto:welkenbach@res-media.net">decker@res-media.net</a>.</p>
<p>Florian Decker<br />
Rechtsanwalt<br />
Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht)</p>
<p>———————————————————————————————–<br />
RES MEDIA | Kanzlei für IT-Recht und Medienrecht<br />
Fischtorplatz 21 | 55116 Mainz</p>
<p>Fon 06131.144 560 | Fax 06131.144 56 20<br />
E-Mail: <a href="mailto:welkenbach@res-media.net">decker@res-media.net</a> Internet: www.res-media.net</p>
<p>Mainz | Mannheim<br />
———————————————————————————————–</p>
<p>Bildnachweis: © shoot4u &#8211; Fotolia.com</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog-it-recht.de/2012/01/19/%e2%80%9evollig-unbrauchbare-anwaltliche-dienstleistung-olg-dusseldorf-erhoht-anforderungen-fur-den-ersatz-von-abmahnkosten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

